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Draghi ist optimistisch im italienischen Haushaltsstreit

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Draghi ist optimistisch im italienischen Haushaltsstreit

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Obwohl nicht Thema der Pressekonferenz, musste sich Zentralbankpräsident Mario Draghi Fragen zum Haushaltsstreit zwischen Rom und Brüssel stellen, nachdem die EU den radikalen Schritt gegangen ist, den expansiven italienischen Haushalt abzulehnen.

Er habe keine Kristallkugel sagte Draghi. "Ich persönlich, aber das ist meine persönliche Einschätzung und deshalb fassen Sie sie bitte auch als solche auf - ich bin zuversichtlich, dass eine Vereinbarung gefunden wird."

Draghi, der zuvor Präsident der Italienischen Nationalbank war, wurde gefragt, ob er mehr wisse als die Journalisten und ob er deshalb solch ein Vertrauen habe - und, ob er angesichts seiner Kenntnisse über Italien in diesem Fall vermitteln wolle.

"Es ist nicht die Aufgabe der Zentralbank, eine Vermittlerrolle zu spielen. Es gibt nichts, was ich mehr weiß, als Sie! Ich denke, am Ende sind es doch der gesunde Menschenverstand und eine Vorstellung davon, was das Beste für das Land ist, was im Interesse der Öffentlichkeit und der Haushalte ist - das wird die Parteien dazu bringen, sich zu einigen", so Mario Draghi.

Sollte es bei den angedeuteten Ausstiegsplänen der EZB aus der Niedrigzinspolitik bleiben, würde Italien das hart treffen.