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IFA in Berlin: Was macht Huawei ohne Android?

IFA in Berlin: Was macht Huawei ohne Android?
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Die Internationale Funkausstellung IFA kommt diese Woche wieder nach Berlin, und mit ihr 244.000 Besucher und 1800 Aussteller. Auf dem Branchentreffen, auf dem sich üblicherweise alles um Fernseher und Haushaltsgeräte dreht, rückt dieses Jahr auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China in den Mittelpunkt.

"Auf der IFA sind in diesem Jahr alle Augen auf Huawei gerichtet", sagt Nicole Scott von der Tech-Webseite Mobile Geeks. "Der anhaltende Handelskrieg eskaliert und sie wollen ihr neues Handy Ende des Monats in München präsentieren. Und die Frage ist: Wird es das erste Opfer dieses Handeslkriegs sein? Wir werden uns die Pressekonferenz von Huawei ansehen, um zu schauen, was da kommen wird."

Peking mahnt "fairen Wettbewerb" an

Aufgrund der Handelsstreitigkeiten müssen Huawei-Geräte künftig möglicherweise ohne das beliebte Google Betriebssystem Android auskommen. Peking reagiert mit Unverständnis. "Wir fordern die USA auf, die nationale Sicherheit nicht zu verallgemeinern, Beschuldigungen gegen China zu unterlassen, chinesische Unternehmen nicht irrational zu unterdrücken und faire Wettbewerbsbedingungen für chinesische Unternehmen zu schaffen, um in den USA Geschäfte machen zu können", sagte Geng Shuang, Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Google-Apps sind für Smartphone-Nutzer in China ohnehin nicht zugänglich. Mit der Entscheidung, Huawei keine Android-Lizenz für das neue Smartphone auszustellen, müssen nun erstmals auch Huawei-Kunden ausserhalb Chinas auf die Software des Marktführers verzichten.