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Angriff auf Synagoge in Michigan: Mutmaßlicher Schütze getötet

Die Polizei reagiert auf einen Notruf in der Synagoge Temple Israel am Donnerstag, dem 12. März 2026, in West Bloomfield Township, Michigan.
Die Polizei reagiert auf einen Notruf in der Synagoge Temple Israel am Donnerstag, dem 12. März 2026, in West Bloomfield Township, Michigan. Copyright  AP Photo/Corey Williams
Copyright AP Photo/Corey Williams
Von Orestes Georgiou Daniel & Euronews mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein Angreifer ist am Donnerstag mit einem Fahrzeug in eine Synagoge nahe Detroit im US-Bundesstaat Michigan gerast. Danach kam es zu einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Der mutmaßliche Täter ist nach Angaben der Behörden tot.

Der Sheriff des Bezirks Oakland, Michael Bouchard, erklärte, der Verdächtige habe zunächst ein Fahrzeug in das Gebäude gesteuert und dabei einen Sicherheitsmitarbeiter verletzt und bewusstlos geschlagen. Anschließend sei das Auto durch die Eingangstüren und einen Flur der Synagoge gefahren, bevor es Feuer fing.

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Ein weiterer Sicherheitsmann eröffnete daraufhin das Feuer. Weitere Verletzte habe es nach bisherigen Angaben nicht gegeben.

Der mutmaßliche Täter sei tot, sagte Bouchard. Wie genau er ums Leben kam, bestätigten die Behörden zunächst nicht.

Polizeikräfte durchsuchen derzeit das Gelände und prüfen, ob Sprengstoffe vorhanden sind. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung bestehe nach Angaben der Behörden derzeit nicht.

Kindertagesstätte evakuiert

Etwa ein Dutzend Eltern holten ihre Kinder aus einer Kindertagesstätte im Gebäude, nachdem sie die Erlaubnis der Polizei erhalten hatten. Der Schulbezirk West Bloomfield wurde abgeriegelt.

Gretchen Whitmer, die demokratische Gouverneurin von Michigan, schrieb auf X, dass sie "die Situation verfolge" und ihr Büro mit der Polizei des Bundesstaates Michigan zusammenarbeite, um weitere Informationen zu erhalten.

"Das ist herzzerreißend. Die jüdische Gemeinde von Michigan sollte in Frieden leben und ihren Glauben ausüben können. Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz. Ich hoffe, dass alle in Sicherheit sind", schrieb sie.

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