Ein russisches Militärtransportflugzeug ist auf der annektierten Krim abgestürzt. Nach Angaben des Ministeriums wurde der Absturz durch eine technische Störung verursacht.
Beim Absturz eines russischen Militärtransportflugzeugs auf der annektierten Krim sind alle 29 Menschen an Bord ums Leben gekommen, darunter sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe "keine Kollision mit dem Flugzeug" gegeben und die Absturzursache sei eine "technische Störung" gewesen. Zum Hintergrund des Flugs machte das Ministerium demnach keine Angaben. Russische Nachrichtenagenturen berichten, dass das Flugzeug gegen einen Felsen geprallt ist.
Die Kommunikation mit dem Flugzeug brach am 31. März gegen 18:00 Uhr Moskauer Zeit während eines Routinefluges ab. Ein Such- und Rettungsteam fand später die Absturzstelle.
Die An-26, eine Turboprop-Maschine der Marke Antonow, ist ein leichtes militärisches Transportflugzeug, das zum Transport von Fracht, Personal, zur Evakuierung von Verwundeten und zur Versorgung von Truppen eingesetzt wird. Sie ist seit den späten 1960er Jahren im Einsatz.
Russland führt seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Halbinsel Krim hatte Moskau bereits 2014 völkerrechtswidrig annektiert. Die Ukraine hatte in der Vergangenheit immer wieder Ziele auf der Krim mit Drohnen angegriffen und zerstört.