Feuerwehrleute versuchen, einen großen Waldbrand im belgischen Naturreservat Hohe Venn einzudämmen. Dichte Rauchschwaden liegen über dem Gebiet nahe der deutschen Grenze.
Aufnahmen zeigen Einsatzkräfte, die sich durch den Rauch vorarbeiten. Sie sprühen Wasser auf brennenden und schwelenden Boden und fällen Bäume, um die Ausbreitung des Feuers zu bremsen. Außerdem sind Tankwagen und Löschfahrzeuge im Einsatz, denn die Feuerwehr kämpft in schwer zugänglichem Gelände gegen die Flammen.
Das Feuer hat bereits rund 30 Quadratkilometer verwüstet und zählt damit zu den schwersten Waldbränden in Belgien seit jüngerer Zeit. Wechselnde Winde treiben die Flammen nach Osten in Richtung Deutschland. Etwa 600 Bewohnerinnen und Bewohner aus umliegenden Ortschaften mussten ihre Häuser verlassen.
Belgien erhält zusätzlich Unterstützung aus dem Ausland. Löschflugzeuge und Hubschrauber werfen Wasser über dem Brandgebiet ab. Die Einsatzkräfte setzen ihre Arbeit fort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.