Bei einem Schussangriff auf ein Gymnasium im Landkreis Turgutlu in der Provinz Manisa sind mehrere Menschen verletzt worden. Polizei und Notärzte sind vor Ort.
Im Bezirk Turgutlu in der westtürkischen Provinz Manisa ist am Dienstag eine Berufsoberschule Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Nach ersten Informationen aus der Region gibt es Verletzte.
In einer Mitteilung der Gouverneursbehörde von Manisa hieß es: "In der Nähe der İnci Üzmez Mesleki ve Teknik Anadolu Lisesi in unserem Bezirk Turgutlu ist mit einer Schusswaffe geschossen worden."
Nach dem Notruf rückten Polizei und Rettungskräfte zum Schulgelände aus. Sie sichern den Tatort und sammeln Spuren. Nach Angaben der Behörden gibt es Verletzte. Zum Zustand der Betroffenen liegen bislang keine offiziellen Informationen vor.
Bewaffnete Angriffe im Umfeld von Schulen kommen in der Türkei selten vor. Mehrere Fälle in kurzer Folge sorgen jedoch für wachsende Unruhe in der Öffentlichkeit.
Im vergangenen Jahr hatte ein ehemaliger Schüler in der Kreisstadt Siverek in der Provinz Şanlıurfa das Gelände seiner früheren Schule mit einer Schrotflinte angegriffen und 16 Menschen verletzt. Anschließend nahm sich der Täter das Leben. Einen Tag später kam es im Bezirk Onikişubat in Kahramanmaraş zu einem weiteren Angriff auf eine Mittelschule. Dabei wurden zehn Menschen, darunter eine Lehrkraft, getötet. Auch der Angreifer starb laut Medienberichten noch am Tatort.