Beim Sicherheitsforum in Baku berieten Fachleute aus mehreren Ländern über Terrorabwehr, neue Bedrohungen und engere internationale Zusammenarbeit.
Sicherheitsbedrohungen überschreiten immer häufiger nationale Grenzen. Deshalb gewinnt internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus, Cyberangriffen und anderen neuen Risiken an Bedeutung. Auf dem Baku Security Forum kamen Sicherheits- und Geheimdienstvertreter aus verschiedenen Staaten zusammen. Sie berieten darüber, wie engere Kooperation helfen kann, diese Gefahren einzudämmen. Im Mittelpunkt standen Terrorismusbekämpfung, digitale Bedrohungen und die Frage, wie sich terroristische Netzwerke mit moderner Technik neu organisieren und grenzüberschreitend agieren.
Aserbaidschan stellte internationale Friedens- und Sicherheitsfragen, gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit als zentrale Prioritäten heraus. Bei einer begleitenden Veranstaltung mit dem UN-Büro für Terrorismusbekämpfung ging es um operative Partnerschaften und nationale Fähigkeiten im Kampf gegen Terrorismus. Die Teilnehmenden diskutierten außerdem über den Austausch von Informationen und betonten, dass Sicherheitsbehörden frühzeitig zusammenarbeiten müssen, bevor neue Gefahren eskalieren. Alle hoben hervor, dass kein Land Terrorismus und andere grenzüberschreitende Bedrohungen allein bewältigen kann.