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Neue Studie: Diese Länder sind für digitale Nomaden am einfachsten

Studie: Georgien gilt als das weltweit einfachste Ziel für digitale Nomaden.
Georgien gilt als einfachstes Zielland für digitale Nomaden -  Copyright  Nikoloz Gachechiladze/Unsplash
Copyright Nikoloz Gachechiladze/Unsplash
Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am •Zuletzt aktualisiert
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Der „Digital Nomad Friction Index 2026“ von Holafly untersucht Faktoren wie Visabürokratie, Zugang zu Bankdiensten, Gesundheitsversorgung und Lebenshaltungskosten.

Für viele Menschen im Homeoffice ist das Leben als digitaler Nomade ein Ziel. Der Weg dorthin sieht jedoch in jedem Land anders aus.

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Behördengänge können überall zur Belastung werden. Einige Länder machen es Menschen, die im Ausland arbeiten wollen, aber deutlich leichter.

Welche Ziele besonders unkompliziert sind, zeigt nun Holaflys „Digital Nomad Friction Index 2026“.

Das eSIM-Unternehmen hat 17 beliebte Digitalnomaden-Destinationen untersucht. Bewertet wurden unter anderem Visavorschriften, Zugang zu Bankkonten, Gesundheitsversorgung, Konnektivität, Lebenshaltungskosten und das Risiko von Störungen. Daraus entstand ein Gesamtwert für den bürokratischen Aufwand.

„Die Einreise in ein Land ist meist der einfache Teil. Der echte Frust beginnt, wenn Berufstätige, die ortsunabhängig arbeiten, an der Bürokratie nach der Ankunft scheitern, Arbeitszeit verlieren und mit instabilem Internet kämpfen“, sagt Metin Kastro, COO von Holafly (Quelle auf Englisch).

„Mit der Studie wollten wir diese versteckten Reibungspunkte sichtbar machen. Langfristige Mobilität funktioniert nur, wenn der Aufwand für Alltagslogistik nicht ständig an Einkommen und Lebensqualität nagt.“

Digitalnomaden: Diese Länder bieten den leichtesten Start

Nach der Auswertung steht ein Land ganz oben mit dem niedrigsten Reibungswert: Georgien.

Der Staat im Kaukasus verlangt keine Wohnsitzanmeldung und keine Steuernummer. Ein Bankkonto lässt sich mit dem Pass innerhalb weniger Stunden eröffnen. Für digitale Nomaden ist das fast schon ein bürokratischer Spaziergang.

An zweiter Stelle liegt Peru. Der Rentista-Status erlaubt eine unbefristete Niederlassung bei vergleichsweise niedriger Mindesteinkommensgrenze. Ganz an die Spitze reicht es wegen des hohen Erdbeben- und El-Niño-Risikos nicht.

Platz drei belegt Südafrika. Nicht-Ansässige müssen weder eine Adresse registrieren noch eine Steuernummer beantragen. Die vergleichsweise schwache Bewertung des Gesundheitssystems drückt jedoch den Gesamtwert.

Thailand und Malaysia folgen auf den Plätzen vier und fünf. Beide Staaten bieten spezielle Visa für digitale Nomaden und nur mäßige Hürden beim Bankwesen. Negativ wirkt sich das Risiko von Naturkatastrophen aus.

In die Top-zehn-Liste schaffen es nur drei europäische Länder: Kroatien, Ungarn und Polen auf den Plätzen sieben, acht und neun. Alle drei haben spezielle Visa für digitale Nomaden. Die Pflicht zur Anmeldung und zur Steuernummer verhindert jedoch eine bessere Platzierung.

Digitalnomaden: Top zehn Länder für mühelosen Start

  1. Georgien
  2. Peru
  3. Südafrika
  4. Thailand
  5. Malaysia
  6. Vietnam
  7. Kroatien
  8. Ungarn
  9. Portugal
  10. VAE
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