Loader
Finden Sie uns
Werbung

Rhodos: Deutsche Urlauberin stirbt nach Blitzschlag am Strand

Archivfoto
Archivfoto -  Copyright  AP Photo/Petros Giannakouris
Copyright AP Photo/Petros Giannakouris
Von Ioannis Karagiorgas
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Der Vorfall ereignete sich am Strand von Lothiarika. Lothiarika liegt auf der griechischen Insel Rhodos, an der Südostküste, in der Nähe von Lárdos und Lindos.

Für eine 58-jährige deutsche Urlauberin hat ein Unwetter auf Rhodos ein tragisches Ende genommen: Ein Blitz traf sie und ihren 62-jährigen Ehemann an einem Strand der Insel. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen.

WERBUNG
WERBUNG

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmittag, etwa 12:45 Uhr, am Strand von Lothiarika nahe Lardos und Lindos im Süden von Rhodos.

Nach Informationen der Zeitung „Rodiaki“ (Quelle auf Griechisch) war das Ehepaar zum Urlaub auf die Insel gereist und wohnte in einer Unterkunft in der Nähe. Es war an den Strand gegangen, um zu schwimmen.

Kurz nachdem beide aus dem Wasser gekommen waren und über den Strand liefen, schlug der Blitz ein. Die 58-Jährige verlor das Bewusstsein, der 62-jährige Ehemann wurde ebenfalls verletzt.

Nach Blitzschlag: Kein Puls mehr

Ein Rettungswagen des Notfalldienstes war schnell vor Ort. Als das Team eintraf, hatte die Frau keinen Puls mehr. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Das Paar wurde in das Gesundheitszentrum von Archangelos gebracht. Dort bestätigten die Ärzte den Tod der 58-Jährigen, bei ihrem 62-jährigen Mann wurden 1. Hilfe-Maßnahmen durchgeführt.

Die zuständigen Behörden untersuchen nun die genauen Umstände des Unglücks.

Die griechischen Zivilschutzbehörden warnten bereits am Freitag vor heftigem Wetter. Für Samstag werden weitere starke Gewitter auf Rhodos und auch auf anderen Dodekanes-Inseln erwartet. Die Inselgruppe liegt im Südosten Griechenlands in der Ägäis, direkt vor der türkischen Küste.

Schwimmen bei Gewitter wird nicht empfohlen, da Wasser elektrische Energie sehr gut leitet und ein Blitzeinschlag in der Nähe lebensgefährlich sein kann. Außerdem besteht durch starken Wind, hohe Wellen und plötzlich einsetzenden Regen eine zusätzliche Unfallgefahr.

Weitere Quellen • rodiaki.gr

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Unter US-Druck: G7 beschließt Notfreigabe von 100 Millionen Barrel Öl

Polen: Nawrocki unterzeichnet Gesetz zur Senkung der Spritpreise

Grenzschutz gegen illegale Migration: EU stockt Drohnenbudget um 130 Millionen Euro auf