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Griechenland: Starkregen und Gewitter im Süden der Ägäis, Winde bis Stärke 9

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Archivbild -  Copyright  AP Photo/Thanassis Stavrakis
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Von Ioannis Karagiorgas
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Zivilschutz, Feuerwehr und andere Dienste bleiben in Alarmbereitschaft, beobachten die weitere Entwicklung des Unwetters und greifen ein, wo nötig.

Im Süden der Ägäis werden heute, Samstag, den dritten Oktober, kräftige Regenfälle und Gewitter erwartet. Das geht aus dem aktualisierten Sonderbericht über gefährliche Wetterereignisse des nationalen Wetterdienstes EMY hervor.

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Die Unwetter halten voraussichtlich bis Sonntagmittag, den vierten Oktober, an. Zugleich wehen über der Ägäis sehr stürmische Nordostwinde, die örtlich Stärke acht bis neun Beaufort erreichen.

Heftige Unwetter auf Kreta

Auf Kreta rechnet der Wetterdienst am gesamten Samstag örtlich mit starken Regenfällen und Gewittern. Die Intensität lässt voraussichtlich erst in der Nacht allmählich nach.

Im Bezirk Chania verlief die Nacht mit lokalen Starkregen und stürmischem Wind, bislang ohne größere Probleme.

Am Alten Hafen von Chania sorgten die starken Winde zusammen mit hohem Wellengang für ein fast winterliches Bild. Die Wellen reichten bis an die Eingänge der Geschäfte und erschwerten vielerorts sogar den Fußgängerverkehr.

Die Wucht der Wellen war so groß, dass an einigen Stellen Platten des Pflasterbelags beschädigt wurden. Ähnliche Schäden wurden auch in der Vergangenheit beobachtet, wenn in der Region extremes Wetter auftritt.

Überschwemmungen auf Kreta
Überschwemmungen auf Kreta ΑΠΕ-ΜΠΕ

Orange Wetterwarnung für die Dodekanes-Inseln

Für die Dodekanes-Inseln, vor allem die südlichen Teile, gilt eine orangefarbene Warnung vor schweren Wetterereignissen.

Regen und Gewitter nehmen ab Samstagmittag deutlich zu und dauern voraussichtlich bis Sonntagmittag an.

Parallel dazu blasen über der Ägäis sehr stürmische Nordostwinde, die örtlich Stärke acht bis neun Beaufort erreichen. Ab Samstagnachmittag wird der Wind nach und nach schwächer.

Auslaufverbot weiter in Kraft

Das Auslaufverbot aus den Häfen Piräus, Rafina und Lavrio bleibt bestehen. In vielen Seegebieten erreichen die stürmischen Winde örtlich Stärke neun Beaufort.

Nach Angaben des griechischen Küstenschutzes werden im Argosaronischen Golf nur Linien mit konventionellen Schiffen bedient, Tragflügelboote bleiben im Hafen.

Reisenden, die heute mit dem Schiff unterwegs sein wollen, wird empfohlen, vor der Anreise zu den Häfen die örtlichen Hafenbehörden oder Reisebüros zu kontaktieren, um sich über mögliche Änderungen oder Ausfälle der Verbindungen zu informieren.

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