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Unwetter in Griechenland: Autofahrer (25) wird mit Auto ins Meer gespült

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Von Euronews mit ΑΠΕ-ΜΠΕ
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Das Unwetter über Griechenland spült mehrere Autos ins Meer. Ein Autofahrer (25) ertrinkt. Weiter heftiger Regen und Gewitter vor allem über dem Ägäischen Meer und an den Küsten.

Ein 25-Jähriger ist nach Angaben der Nachrichtenagentur ANA-MPA von Einsatzkräften der Küstenwache tot aus dem Meer geborgen worden, nachdem sein Auto am Strand Stegná bei Archangelos auf Rhodos von den Fluten ins Wasser gerissen wurde. Zu diesem Zeitpunkt tobte ein heftiges Unwetter.

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Nach denselben Informationen wurden insgesamt vier Fahrzeuge ins Meer gespült. In einem davon saß der junge Mann; er schaffte es nicht mehr, das Auto zu verlassen. Das Unwetter hält auf der gesamten Insel an und führt zu erheblichen Problemen.

Über dem Land zieht derzeit eine Schlechtwetterfront mit heftigen Regenfällen, Gewittern und stürmischen Winden hinweg. In mehreren Regionen kommt es zu Überschwemmungen und Behinderungen im Verkehr, besonders auf Skiathos, in Euböa und in Attika.

Das Einsatzzentrum der Feuerwehr verzeichnete seit gestern bis heute früh um sechs Uhr insgesamt 58 Notrufe aus Attika und Euböa. Ursache sind die starken Regenfälle und Winde.

Allein in Attika gingen 38 Anrufe ein. Die Feuerwehr musste neun Keller und andere Räume auspumpen und 15 umgestürzte Bäume entfernen. In Euböa wurden 20 Einsätze gefahren, dabei 19 Bäume gefällt oder weggeräumt und einmal eine überflutete Fahrbahn gereinigt.

Am Morgen erhielten Bewohner von Politiká auf Euböa eine Warn-SMS von 112. Die Behörden mahnen darin zu besonderer Vorsicht bei Fahrten und Wegen wegen der starken Regenfälle.

In der Nachricht heißt es ausdrücklich:

„Heftige Wettererscheinungen im Gebiet Politiká auf Euböa. Seien Sie vorsichtig unterwegs. Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.“

Bereits um zweiunddreißig Minuten nach Mitternacht ging eine weitere Warnmeldung für Skiathos heraus. Die Bewohner sollten ihre Wege auf das absolut Notwendige beschränken.

In einem neuen Sonderbericht zur Wetterlage hat der nationale Wetterdienst EMY seine Warnstufe herabgesetzt. Aus der gestrigen roten Warnung vor gefährlichen Wetterereignissen wurde nun eine orangefarbene Warnung vor weiterer Verschlechterung.

Für heute sagt EMY kräftige Regenfälle und Gewitter voraus, vor allem über dem Ägäischen Meer und an den Küsten. Zugleich werden örtlich sehr stürmische nordöstliche Winde über der Ägäis erwartet.

Im Einzelnen rechnet der Wetterdienst mit örtlich sehr stürmischen bis orkanartigen Nord- bis Nordostwinden über der Ägäis bis in die Nacht hinein mit Windstärken von acht bis neun Beaufort.

Bürgermeister von Skiathos: Schäden erfasst – Unwetter lässt nach

Auf Skiathos hat das Unwetter der vergangenen Tage in den Nördlichen Sporaden deutliche Schäden hinterlassen. Der Alarmdienst 112 wurde zweimal ausgelöst. Wie Bürgermeister Thodoris Tzoumas der Nachrichtenagentur Athen-Mazedonien sagte, hat die Gemeinde beantragt, den Inselbezirk zum Katastrophengebiet zu erklären.

„Regen und Wind halten an. Wir arbeiten daran, das Hauptstraßennetz zu räumen, weil viel Geröll angeschwemmt wurde. Einige Bäume sind umgestürzt, zwei Autos wurden mitgerissen, die Schulen bleiben geschlossen. Das Phänomen scheint nachzulassen“, erklärte Tzoumas. Er ergänzte, dass nach ersten Schätzungen 40 bis 50 Betriebe und 15 bis 20 Wohnhäuser Schäden erlitten haben. Die Verfahren für Entschädigungen und Ortsbegehungen durch Fachteams der Region Thessalien und des Ministeriums für Klimakrise und Zivilschutz laufen bereits.

Schulen auf Dodekanes und Kykladen bleiben geschlossen

In den Inselgruppen Dodekanes und Kykladen bleiben heute, Mittwoch, dem 14. Oktober, alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Der Präsident der Region Südliche Ägäis, Georgios Chatzimarkos, ordnete dies wegen der gefährlichen Wetterlage an, die die Region derzeit trifft.

Die starken Niederschläge haben auf Straßen in der Stadt und im Umland große Wassermengen auflaufen lassen; manche Abschnitte gleichen Flüssen. Autofahrer sollen besonders vorsichtig fahren und Bereiche meiden, in denen sich Wasser staut.

Zugleich melden Bewohner Störungen in der Stromversorgung, etwa in den Vierteln Sgourou und Koskinou. Technikerteams sind bereits vor Ort, um die Leitungen zu reparieren.

Die Feuerwehr, der Katastrophenschutz der Region und der Gemeinden sowie alle zuständigen Dienste halten erhöhte Bereitschaft, um mögliche Folgen des Unwetters sofort anzugehen.

Die Behörden raten den Bürgerinnen und Bürgern, nicht dringend notwendige Wege zu vermeiden. Die intensiven Regenfälle dürften auch in den kommenden Stunden anhalten.

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