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FlyDubai-Co-Pilot wollte Absturz am Flughafen Tel Aviv herbeiführen

FlyDubai-Maschine mit israelischen Passagieren nach Notlandung in Saudi-Arabien nähert sich Flughafen Ben Gurion, 30. September 2026
Eine Maschine mit israelischen Passagieren aus dem FlyDubai-Notlandungsflug in Saudi-Arabien im Anflug auf den Flughafen Ben Gurion, 30. September 2026 -  Copyright  AP Photo
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Von Peter Barabas & Jane Witherspoon & Toby Gregory
Zuerst veröffentlicht am
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Der FlyDubai-Co-Pilot wollte den Jet in den Flughafen Ben Gurion stürzen und hatte zuvor die heikle Israel-Route geflogen, was Ermittler vor schwierige Fragen stellt.

Der Copilot des nach Israel fliegenden FlyDubai-Flugs FZ1073 soll geplant haben, das Flugzeug in den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv zu steuern und dort abstürzen zu lassen. Darauf verweisen mehrere US- und israelische Medien, die sich auf Quellen aus dem Umfeld der internationalen Ermittlungen berufen.

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Den Berichten zufolge handelt es sich um einen Staatsbürger Omans, den mehrere Quellen als Hamam Al-Hammami identifizieren. Er soll höchstwahrscheinlich allein gehandelt haben.

Nachdem er den Flugkapitän Smit Machchhar angegriffen hatte, wollte Al-Hammami die Maschine zunächst wie bei einem normalen Anflug in Richtung Flughafen Ben Gurion fliegen und zur Landung ansetzen. Im letzten Moment sollte das Flugzeug dann mit mehr als 180 Menschen an Bord zum Absturz gebracht werden.

Israelische Medien berichten unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Quellen, der Copilot habe den Angriff über mehrere Monate vorbereitet. Er sei zuvor bereits nach Israel geflogen, um Informationen zu sammeln.

Andere Berichte legen nahe, dass er zu Beginn des Jahres bereits den Absturz eines weiteren Flugs nach Tel Aviv geplant hatte, diesen Plan aber wieder verworfen habe.

Der israelische Fernsehsender Kanal 12 meldete außerdem, Israel habe die Vereinigten Arabischen Emirate gebeten, die Befragungen auf die gesamte Besatzung auszuweiten. Hintergrund sind immer neue Fragen zu den schrecklichen Minuten zwischen dem Moment, in dem der Copilot den Kapitän schwer verletzte und dem Eingreifen der Passagiere, die in das Cockpit stürmten, den Angreifer überwältigten und das Flugzeug stabilisierten.

In den ersten öffentlichen Äußerungen der Ermittler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Samstag erklärte Generalstaatsanwalt Hamad Saif al-Shamsi, der Copilot des FlyDubai-Flugs FZ1073 habe „versucht, einen Terroranschlag auszuführen“, als er den Flugkapitän mit einer Axt angriff und versucht habe, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate führen die Ermittlungen. Sicherheitsbehörden aus vier Staaten der Region, darunter Israel, arbeiten gemeinsam daran, die Motive des Copiloten zu klären. Unterstützt werden sie dabei von den USA und weiteren westlichen Regierungen.

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