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USA ziehen B-1-Bomber von britischem Stützpunkt ab

USA nutzen RAF Fairford für Angriffe auf Iran Anfang des Jahres
USA nutzten RAF Fairford für Luftangriffe auf Iran Anfang des Jahres -  Copyright  AP Photo
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Von Simon Ormiston
Zuerst veröffentlicht am
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Die USA verlegen alle B-1-Bomber von ihrem britischem Stützpunkt. Donald Trump kritisiert gleichzeitig die Entscheidung britischer Behörden, sechs Männer nach einem Vorfall nahe dem Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford auf Kaution freizulassen.

Die USA haben am Sonntag bestätigt, dass sie alle B-1-Bomber vom britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford abgezogen haben. Der Stützpunkt im Südwesten Englands steht im Zentrum von Anti-Terror-Ermittlungen nach einem rätselhaften Sicherheitsvorfall im vergangenen Monat.

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Die Polizei rückte am 27. September aus, nachdem ein Landwirt eine Gruppe von Männern mit mehreren Transportern meldete, die sich „verdächtig“ verhalten hätten. Wegen des Zwischenfalls mussten 85 Häuser in der Nähe des Stützpunkts geräumt werden. Von RAF Fairford aus flog das US-Militär zuletzt Luftangriffe gegen Iran.

Ermittler fanden in den Fahrzeugen keine Sprengsätze. Stattdessen wurde laut der Anti-Terror-Polizei „eine Menge Benzin sichergestellt“.

Ein Pentagon-Sprecher erklärte am Sonntag: „Wir können nun bestätigen, dass alle US-Bomber, die nach RAF Fairford verlegt worden waren, wieder auf ihre Heimatbasen in den Vereinigten Staaten zurückgekehrt sind.“ Man habe „aus Gründen der operativen Sicherheit die Bewegungen unserer Einsatzmittel und Truppen nicht in Echtzeit bestätigen können“.

Über die Hintergründe des Vorfalls wird weiter spekuliert – die Spannweite reicht von einer möglichen Terrordrohung bis zu organisiertem Benzin-Diebstahl. In Großbritannien erreichten die Energiepreise in dieser Woche Rekordstände. Premierminister Andy Burnham erklärte, es gebe „starke Hinweise darauf, dass Iran eine Rolle gespielt hat“. Teheran weist den Vorwurf zurück.

Die Polizei nahm sechs in London lebende Briten fest, unter ihnen ein britisch-iranischer Doppelstaatler. Alle kamen gegen Kaution frei. In Washington löste die Entscheidung scharfe Kritik aus.

"Ich hätte das nicht getan“, sagte US-Präsident Donald Trump vor Journalistinnen und Journalisten. Außenminister Marco Rubio sprach von der Beteiligung eines "ausländischen Akteurs“. Die iranische Botschaft in London teilte mit, sie "weist jegliche Spekulationen über eine Verwicklung Teherans kategorisch zurück und verurteilt sie aufs Schärfste“.

Großbritannien hatte den USA im März die Nutzung von RAF Fairford für "spezifische Verteidigungsoperationen gegen Iran“ erlaubt. Seither starten und landen von dort regelmäßig US-Bomber und andere Flugzeuge. Fairford ist der einzige Luftwaffenstützpunkt auf dem britischen Festland, der für diese Einsätze vorgesehen ist.

Weitere Quellen • AFP

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