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Frankreich: Schülerproteste gehen trotz Warnungen weiter

Schülerinnen und Schüler protestieren in Rennes in Frankreich gegen zu wenig Ausstattung an ihren Schulen, Dienstag, 13. Oktober 2026.
Schülerinnen und Schüler protestieren in Rennes im Westen Frankreichs gegen fehlende Mittel an ihren Schulen, am Dienstag, 13. Oktober 2026. -  Copyright  Euronews
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Von Laure Valentin
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Trotz angekündigter Maßnahmen halten die Schülerproteste in Frankreich an. Die Regierung warnt vor einer Eskalation. Seit Beginn der Proteste kamen mehr als 6.800 Menschen in Polizeigewahrsam.

Die Tage vergehen, und die Mobilisierung der Oberschüler in Frankreich geht weiter. Meist handelt es sich um friedliche Blockaden, doch sie lassen die gewaltsamen Szenen an manchen Orten nicht vergessen.

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Die Sicherheitskräfte bereiten sich auf einen weiteren Protesttag am Samstag, dem 17. Oktober, vor. Die Regierung warnt vor einer neuen Eskalation.

"Der Präsident der Republik hat betont, dass die junge Generation berechtigte Ängste äußert. Diese Ängste werden jedoch politisch ausgenutzt und in urbane Gewalt mit inakzeptablen Szenen umgelenkt", erklärte Maud Bregeon, die Sprecherin der Regierung.

Seit Beginn der Proteste sind mehr als 6.800 Menschen, darunter 86 Prozent Minderjährige, in Polizeigewahrsam gekommen. Zudem laufen 36 Ermittlungen der IGPN, der internen Kontrollbehörde der Polizei, die oft als "Polizei der Polizei" bezeichnet wird.

Um die Wut der Oberschüler zu dämpfen, hat die Regierung vor einigen Tagen mehrere Maßnahmen angekündigt, darunter den Einsatz von 3.000 zusätzlichen Vertretungslehrkräften an bestimmten Schulen. Viele Jugendliche halten diese Schritte jedoch für unzureichend.

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