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Norweger (19) wegen geplantem Auftragsmord zu 20 Jahren Haft verurteilt

Symbolbild: Die Anti-Terror-Einheit der Polizei während eines Fototermins in London, 3. August 2016
Symbolbild: Die Anti-Terror-Einheit der Polizei während eines Fototermins in London, 3. August 2016 -  Copyright  AP Photo/Kirsty Wigglesworth
Copyright AP Photo/Kirsty Wigglesworth
Von Nathan Rennolds
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Für 25.000 Euro sollte er einen Menschen töten: Ein norwegischer Teenager reiste mit Schusswaffen nach Großbritannien, um einen Auftragsmord auszuführen. Ein Gericht verurteilte ihn zu 20 Jahren Haft.

Ein norwegischer Jugendlicher muss für 20 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in Großbritannien befand ihn für schuldig, ins Land gereist zu sein, um dort einen Auftragsmord auszuführen.

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Der 19-jährige Johannes Kongsnes N. soll sich bereit erklärt haben, für 25.000 Euro einen Mord zu begehen. Die Polizei nahm ihn im März 2025 in einem Hotel in Nordengland fest. Zwei Tage zuvor war er am Flughafen Manchester angekommen. Unter seinem Bett fanden die Beamten eine Tasche mit einer halbautomatischen Pistole, einem Revolver und 19 Patronen.

Die Auswertung seines Handys und weiterer Kommunikation ergab, dass er genaue Anweisungen zur Abholung der Waffen erhalten hatte. Nach Angaben der Metropolitan Police hatten ihm bereits in Norwegen Unbekannte über soziale Netzwerke Nachrichten geschickt und ihn aufgefordert, in Großbritannien einen Schusswaffenangriff zu verüben. Er stand unter der Kontrolle einer Person, die sich "Agent 47" nannte – eine offensichtliche Anspielung auf die Videospielreihe Hitman.

Wen er töten sollte, ist bis heute unklar. N. erklärte vor Gericht, er habe den Anschlag nicht wirklich ausführen wollen. "Sie haben sich bereit erklärt, als Vollstrecker zu handeln, und das dann weiterverfolgt, obwohl Sie zahlreiche Möglichkeiten hatten, sich daraus zu lösen", sagte Richterin Bobbie Cheema-Grubb bei der Urteilsverkündung am Woolwich Crown Court in London laut der Nachrichtenagentur Associated Press. "Dass niemand erschossen oder körperlich verletzt wurde, ist wichtig. Aber ich bin sicher: Hätte die Polizei den Plan nicht gestoppt, hätten Sie getan, was Sie zugesagt hatten."

Die britische Anti-Terror-Polizei (Counter Terrorism Policing) erklärte, N. habe auf Anweisung einer Person aus dem sogenannten Foxtrot-Netzwerk gehandelt. Das international tätige kriminelle Netzwerk mit Sitz in Schweden soll am Waffenhandel beteiligt sein und mit Schusswaffenangriffen und Auftragsmorden in Nordeuropa in Verbindung stehen.

Das US-Außenministerium wirft dem iranischen Regime vor, das Foxtrot-Netzwerk für Anschläge auf israelische und jüdische Ziele in Europa genutzt zu haben. Sowohl die USA als auch das Vereinigte Königreich haben die Gruppe und ihren Anführer Rawa Majid mit Sanktionen belegt. Helen Flanagan, Leiterin von Counter Terrorism Policing London (CTP), sagte: "Er wurde nur wenige Stunden vor dem Zeitpunkt festgenommen, zu dem er hier im Vereinigten Königreich eine gezielte Tötung ausführen sollte."

"Das konkrete Ziel dieses Anschlags konnte nie identifiziert werden, und wir haben in diesem Fall keinen direkten Zusammenhang mit Iran festgestellt. Doch wie die jüngsten Ereignisse zeigen, wird CTP weiterhin jeden Versuch feindlicher Staaten, in Großbritannien Straftaten zu begehen, frühzeitig erkennen und konsequent unterbinden", fügte sie hinzu.

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