Frankreich räumt nach den heftigsten Unruhen seit Jahren auf, nachdem gewaltbereite Gruppen Demonstrationen gekapert hatten. Die Ukraine meldet einen großen Drohnenangriff auf Sankt Petersburg, und UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher warnt, dass mehr Helfer ihr Leben riskieren.
Heute in der Sendung:
Valerie Gauriat, Korrespondentin von Euronews, berichtet aus Paris über die Verwüstungen nach den Protesten am Wochenende. Sie zieht Parallelen zu den Kriegsgebieten, aus denen sie sonst berichtet, fragt nach den möglichen Gesamtkosten und ob die Regierung nach der TV-Ansprache von Präsident Emmanuel Macron, in der er eine Verfolgung aller Verantwortlichen versprach, die Lage wieder im Griff hat.
Alberto Alemanno, Professor für EU-Recht an der HEC Paris, ordnet die Proteste gegen Lebenshaltungskosten und Wohnungsnot ein, die sich von Albanien bis Portugal und Italien ausbreiten. Er erklärt, wie lange diese Welle anhalten könnte.
Sasha Vakulina berichtet über den ukrainischen Drohnenangriff auf Sankt Petersburg. Nach Angaben russischer Stellen trafen die Drohnen ein Öllager und ein Rechenzentrum, außerdem soll eine Brücke ins Visier geraten sein. Sie analysiert, was das für den von Donald Trump vorgeschlagenen Energie-Waffenstillstand bedeutet, und spricht exklusiv mit Katarina Mathernova, der EU-Botschafterin in der Ukraine.
Tom Fletcher, UN-Nothilfekoordinator, schildert, wie dramatisch die Lage für Helferinnen und Helfer ist, nachdem in drei Jahren mehr als 1 000 von ihnen getötet wurden. Er war in Brüssel zu einer EU-Konferenz über den Schutz humanitärer Einsatzkräfte, während in der EU ein Streit darüber entbrennt, wie Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und geopolitische Prioritäten im Haushalt 2028–2034 finanziert werden sollen.
Wann und wo Sie Europe Today sehen können?
Die Euronews-Moderatorinnen und -Moderatoren Méabh Mc Mahon und Stefan Grobe führen werktags live durch die Sendung – im TV, auf der Website von Euronews sowie auf den digitalen Plattformen YouTube, Facebook, X und Instagram, jeweils um acht Uhr Brüsseler Zeit.
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