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Schwedische Regierung blockiert ChatGPT und Claude aus Sicherheitsgründen

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Quelle: AP Photo -  Copyright  Matt Rourke/AP Photo
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Von Jonathan Benton
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Am Montag, den 26. Oktober, trat das Verbot für Mitarbeiter in Kraft, browserbasierte Versionen von ChatGPT und Claude zu nutzen, wegen Sicherheitsbedenken bei der Datenverarbeitung.

Mitarbeiter der schwedischen Regierung dürfen auf ihren Dienstrechnern keine browserbasierten Versionen von OpenAIs ChatGPT oder Anthropics Claude mehr nutzen. Anlass sind Sicherheitsbedenken beim Umgang mit sensiblen Daten.

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Die Entscheidung folgt einer Prüfung von KI-Werkzeugen bei der schwedischen Verkehrsbehörde Anfang des Jahres. Dabei stellten Experten eine „problematische“ Nutzung der Plattformen bei der Erledigung von Regierungsaufgaben fest.

Verantwortliche warnen, dass ohne klare Vereinbarungen zum Schutz der Daten vertrauliche Informationen in die Modelle eingegeben werden könnten. Diese Daten könnten dann im System landen und für weiteres Training gespeichert werden.

Der Einsatz nicht regulierter oder nicht durch solche Vereinbarungen abgesicherter Plattformen, sogenannter Shadow-IT, könne „Konsequenzen für unsere Informationssicherheit“ haben, sagte Mikael Wettercrantz, Digitalisierungsdirektor der schwedischen Regierungsbehörden.

Als Alternative empfiehlt die Regierung Microsofts Copilot. Dieses Werkzeug hat eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen und ist durch ein Abkommen zwischen dem US-Konzern und der schwedischen Regierung abgesichert.

Beschäftigte des Staates dürfen weiterhin KI-Hilfen nutzen, jedoch unter strengeren Sicherheitsauflagen. Nur eine begrenzte Zahl von Angestellten darf ChatGPT und Claude weiter verwenden – und zwar ausschließlich über eine spezielle Plattform für KI-Assistenten, die schwedische Behörden entwickelt haben.

Laut dem öffentlichen Sender Sveriges Radio gelten ähnliche Beschränkungen für die Nutzung von ChatGPT und Claude bereits bei der Steuerbehörde und der Nationalen Behörde für geschlossene Betreuungseinrichtungen. Die schwedische Vollstreckungsbehörde prüft das Thema derzeit noch.

Die KI-Plattformen stehen gemeinsam mit DeepSeek auf einer Liste von Anwendungen, die die schwedische Regierung aus Datenschutzgründen nicht zulässt. Die USA hatten vergangene Woche angekündigt, sämtliche Produkte und Dienstleistungen des chinesischen KI-Unternehmens zu verbieten.

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