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Star-Trek-Schauspieler Walter Koenig, Pavel-Chekov-Darsteller, stirbt mit 90 Jahren

Star-Trek-Schauspieler Walter Koenig, Pavel-Chekov-Darsteller, stirbt mit 90 Jahren
Star-Trek-Schauspieler Walter Koenig, Pavel-Chekov-Darsteller, stirbt mit 90 Jahren -  Copyright  AP Photo - Paramount
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Von David Mouriquand
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Nach Koenigs Tod sind William Shatner, der Captain James T. Kirk verkörperte, und George Takei, der Hikaru Sulu spielte, die letzten noch lebenden Hauptdarsteller der Originalserie.

Der US-Schauspieler Walter Koenig, bekannt als Fähnrich Pavel Andreievich Chekov aus der ursprünglichen „Star Trek“-Fernsehserie, ist im Alter von 90 Jahren gestorben.

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Koenig gehörte ab der zweiten Staffel 1967 bis 1969 fest zum Ensemble. Er spielte den jugendlichen, eifrigen russischen Navigator des Raumschiffs Enterprise. Später übernahm er die Rolle erneut in sechs Kinofilmen mit der Originalbesetzung, die zwischen 1979 und 1991 erschienen.

Seine Vertreter erklärten: „Heute trauern wir um Walter Koenig, dessen Talent, Herzlichkeit und unvergessene Auftritte einen bleibenden Eindruck bei Generationen von Fans auf der ganzen Welt hinterlassen haben. Er ist gestern Abend an Altersschwäche in seinem Zuhause in North Hollywood gestorben, umgeben von seiner Tochter und seiner Nichte.“

„Bekannt wurde Walter vor allem durch seine ikonische Rolle als Pavel Chekov in „Star Trek: The Original Series“. Mit seinem Optimismus, seinem Humor und seinem Entdeckergeist inspirierte er das Publikum. Jenseits von „Star Trek“ zeigte seine lange, erfolgreiche Karriere seine Vielseitigkeit als Schauspieler und seine echte Liebe zu seinem Beruf. Sein außergewöhnliches Talent strahlte auch in seinen späteren Jahren weiter, zuletzt in dem Kurzfilm „Mr. Fleischmann“, für den er bei den Independent Shorts Awards 2026 den Platinum Award als bester Schauspieler erhielt – eine passende Würdigung eines Lebens, das er ganz seiner Kunst gewidmet hat.“

„Walters Vermächtnis reicht weit über die Leinwand hinaus. Bei zahllosen Convention-Auftritten und Begegnungen mit Fans teilte er seine Freundlichkeit, seinen Scharfsinn und seine Wertschätzung mit allen, die das Glück hatten, ihm zu begegnen. Er verstand, was „Star Trek“ den Menschen bedeutet, und nahm die Gemeinschaft an, die sich darum gebildet hat.“

Die Erklärung endete mit den Worten: „Im Namen von uns allen sprechen wir Walters Familie, Freunden, Kolleginnen und Kollegen und den Millionen von Fans, deren Leben er über die Jahrzehnte berührt hat, unser tiefstes Beileid aus. Danke, Walter, für die Erinnerungen, die Inspiration und dafür, dass du mutig dorthin gegangen bist, wo nur wenige zuvor waren.“

Nach Koenigs Tod bleiben William Shatner, der Captain James T. Kirk spielte, und George Takei, der Hikaru Sulu verkörperte, als einzige noch lebende Mitglieder der Hauptbesetzung der Originalserie.

George Takei (links) und Walter Koenig (rechts) am Set von „Star Trek“
George Takei (links) und Walter Koenig (rechts) am Set von „Star Trek“ Paramount

„Mein Herz ist schwer“, schrieb Takei in einem Beitrag auf X. „Walter war mehr als Chekov. Er war ein Autor, ein Lehrer, ein nachdenklicher Mann und ein loyaler Freund.“

Koenig war der Trauzeuge bei Takeis Hochzeit 2008 mit Brad Altman, seinem Partner seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Takei ergänzte: „Ruhe gut, mein lieber Freund. Navigiere weiter einen sicheren Kurs.“

Mitglieder der „Star Trek“-Besatzung, von links: James Doohan, DeForest Kelley, Walter Koenig, William Shatner, George Takei, Leonard Nimoy und Nichelle Nichols – 1988
Mitglieder der „Star Trek“-Besatzung, von links: James Doohan, DeForest Kelley, Walter Koenig, William Shatner, George Takei, Leonard Nimoy und Nichelle Nichols – 1988 AP Photo

Koenig wurde am 14. September 1936 in Chicago geboren. Er studierte Schauspiel an der Schauspielschule The Neighborhood Playhouse in New York und erhielt Anfang der 1960er-Jahre seine ersten Fernsehrollen. Er war unter anderem in den Serien „Mr. Novak“, „Ben Casey“, „The Untouchables“, „I Spy“ und „The Alfred Hitchcock Hour“ zu sehen.

Nach dem Ende von „Star Trek“ stand Koenig weiter vor der Kamera und schrieb Drehbücher für „Family“, „The Incredible Hulk“ und andere Serien. Außerdem unterrichtete er zeitweise an der UCLA und an weiteren Hochschulen.

Koenig arbeitete auch im wachsenden Bereich der Computerspiele, darunter einige mit „Star Trek“-Thema. 1995 übernahm er eine Rolle im CD-ROM-Spiel „Maximum Surge“.

Zum Science-Fiction-Genre kehrte er mit gelegentlichen Auftritten in der in den 1990er-Jahren syndizierten Fernsehserie „Babylon 5“ zurück.

Koenig war von 1965 bis zu ihrem Tod 2022 mit der Schauspielerin Judy Levitt verheiratet. Ihr Sohn Andrew Koenig, ebenfalls Schauspieler und bekannt durch seine Rolle als Richard „Boner“ Stabone in der Sitcom „Growing Pains“, nahm sich 2010 das Leben.

Koenig hinterlässt seine Tochter, die Schauspielerin und Drehbuchautorin Danielle Koenig.

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