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Ernennt das Weiße Haus Rapperin Nicki Minaj zu Trumps neuer Pressesprecherin?

Weißes Haus: Ist Rapperin Nicki Minaj Favoritin für Posten als Regierungssprecherin?
Weißes Haus: Wird Rapperin Nicki Minaj neue Pressesprecherin? -  Copyright  AP Photo - Canva
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Von David Mouriquand
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Rapperin Nicki Minaj trat bei einem Trump‑Auftritt in Michigan auf. Der Ex-Präsident lobte ihren „schönen, kaum zu übersehenden“ Po. Nun kursieren Spekulationen über einen Job im Weißen Haus für die MAGA-Anhängerin.

Könnte die Frau, die Zeilen wie „maybe it's time to put this pussy on your sideburns“ und „You a stupid hoe, you a, you a stupid hoe (repeat ad nauseam)“ gerappt hat, bald neue Pressesprecherin des Weißen Hauses werden?

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Nicki Minaj, die Rapperin, die bei vielen Fans in Ungnade gefallen ist, seit sie sich von den Barbz zur MAGA‑Prinzessin gewandelt hat, hat erneut ihre Unterstützung für Donald Trump öffentlich gemacht.

Die „Super Bass“- und „Anaconda“-Sängerin trat am vergangenen Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung in Michigan an seiner Seite auf. Der Präsident bedankte sich dort ausdrücklich für ihre Anwesenheit. Trump lobte außerdem ihren „beautiful“ Rücken und ihren „hard to miss“ Hintern, bevor er sie auf die Bühne holte.

Auf der Bühne erklärte Minaj, Trump habe „die Energie des Landes verändert“ und „uns eine Zukunft gegeben, auf die wir uns freuen können“. Sie sagte: „Es ist eine Ehre, jedes einzelne Mal an deiner Seite zu stehen. Und ich werde dich für immer und ewig unterstützen. Wenn du noch einmal kandidierst, unterstütze ich dich wieder.“

Minaj hatte sich zuvor bereits als „wohl die Nummer‑eins‑Anhängerin des Präsidenten“ bezeichnet und Trump als „handsome, dashing“ beschrieben.

Minaj zusammen mit Trump auf der Bühne
Minaj zusammen mit Trump auf der Bühne AP Photo

Nach ihrer Rede in Michigan teilte der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, ein Video von sich in der Präsidentenmaschine Air Force One, in dem er mit Minaj spricht.

In dem Clip erklärt Minaj, warum sie eine glühende Unterstützerin Trumps ist. Ihrer Ansicht nach weiß Trump „genau, was zu tun ist“, wenn es um das Land und seine Wirtschaft geht.

Cheung veröffentlichte das Video auf X und scherzte, Minaj sei bestens geeignet für einen Job an seiner Seite: „Meine Damen und Herren, ich glaube, wir haben die neue Pressesprecherin des Weißen Hauses gefunden!“

Auch Trump‑Berater Alex Bruesewitz schien der Idee nicht abgeneigt. Er kommentierte: „Hey Barbz, was halten wir von dieser Idee??“

Die Bemerkungen fallen in eine Zeit, in der die konservative politische Kommentatorin Katie Zacharia Anfang des Monats zur Pressesprecherin des Weißen Hauses ernannt wurde, bevor sie bereits nach fünf Tagen zurücktrat, nachdem sie unter starken Beschuss geraten war.

Zacharias katastrophaler Einstand als Pressesprecherin wurde im Netz verspottet. Zudem wurden ihre Qualifikationen als „Anwältin“ angezweifelt, da sie die Anwaltsprüfung nie bestanden hatte.

Die Idee, Minaj zur Pressesprecherin des Weißen Hauses zu machen, wirkt wie eine Szene aus „Saturday Night Live“ – und wie das traurige Ende der politischen Satire. Trumps Berater klangen zunächst, als wollten sie nur provozieren, doch inzwischen mehren sich Hinweise, dass sie den Vorschlag ernsthaft prüfen.

Minaj als neue Pressesprecherin?
Minaj als neue Pressesprecherin? AP Photo

Die Gerüchte über eine mögliche neue Rolle für Minaj heizten das Netz an. Die meisten Nutzer äußerten scharfe Kritik. „Die Witze schreiben sich einfach von selbst“, kommentierte ein User auf X. Eine andere Stimme witzelte, das Weiße Haus solle „vielleicht eine tatsächliche US‑Staatsbürgerin auswählen“.

Minaj, mit bürgerlichem Namen Onika Tanya Maraj‑Petty, wurde in Trinidad geboren.

Hier einige Reaktionen:

Trotz aller Spekulationen erscheint es weiterhin wenig wahrscheinlich, dass Minaj den Job tatsächlich bekommt.

Nach Angaben der Prognoseplattform Kalshi (Quelle auf Englisch) liegt die Chance, dass Minaj die nächste Pressesprecherin wird, bei nur 3 Prozent – sie rangiert damit auf Platz vier. Vor ihr liegen derzeit die stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses Anna Kelly, CNN‑Kommentator Scott Jennings und Danielle Alvarez, Seniorberaterin im Trump‑Wahlkampf 2024.

Die Plattform Polymarket (Quelle auf Englisch) sieht Minaj sogar nur bei 2 Prozent.

Sollte sich dieses skurrile Gerücht dennoch bewahrheiten, würde es einmal mehr zeigen, dass die Trump‑Ära das wohl unbegreiflichste Kapitel der jüngeren US‑Geschichte ist. Falls nicht und Minaj lediglich eine ihre Fanbasis spaltende MAGA‑Fangirl bleibt, bleibt immerhin Zeit für gemeinsame Golfpartien. Wie Minaj in ihrem Song „Roman in Moscow“ poetisch rappt: „Yeah I golf, putt too, swallow balls, nuts toooooooooo“.

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