La Tomatina 2026 in Bildern: Tomatenchaos überflutet Buñols Straßen
In Buñol ist eines von Spaniens bekanntesten – und chaotischsten – Festen zurück: Tausende bewerfen sich auf den Straßen gegenseitig mit Tomaten.
Am Mittwoch strömten Tausende Feiernde in die spanische Kleinstadt Buñol zur 79. La Tomatina, bei der 165 Tonnen überreifer Tomaten gut eine Stunde lang durch die Straßen flogen.
La Tomatina findet immer am letzten Augustmittwoch statt. Die Wurzeln des Festes reichen bis 1945 zurück. Damals gerieten zwei Gruppen jugendlicher Jungen während einer Parade in der Kleinstadt aneinander. Aus der Prügelei wurde eine jährliche Tradition, bis Diktator Francisco Franco das Spektakel in den 1950er-Jahren verbot.
Die Einwohner von Buñol setzten sich über das Verbot hinweg. Sie veranstalteten auf den Straßen ein symbolisches Begräbnis, kleideten sich schwarz und legten eine riesige Tomate in einen Sarg, während Trauermusik erklang. Die Botschaft kam an, und 1959 kehrte das Fest zurück, diesmal mit offiziellen Regeln, einer strengen Zeitbegrenzung und der Auflage, dass die Teilnehmenden hinterher selbst aufräumen.
Seither hat sich La Tomatina zu einem der bekanntesten und meist erwarteten Feste Spaniens entwickelt.
In diesem Jahr wurden mehr als 20.000 Teilnehmende erwartet, rund 40 Prozent davon aus dem Ausland. Besonders beliebt ist das Spektakel inzwischen bei Besucherinnen und Besuchern aus Indien, nicht zuletzt wegen des Bollywood-Films Zindagi Na Milegi Dobara aus dem Jahr 2011, der das Fest bekanntlich nachgestellt hat.
Hier eine Auswahl der besten Bilder der diesjährigen Tomatenschlacht in Buñol.