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Flüge ab Großbritannien werden teurer, vor allem auf der Langstrecke

Flughafen Heathrow in London
Flughafen Heathrow in London Copyright  Photo by CabService London on Unsplash
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am
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Die Änderungen bei der britischen Flugpassagiersteuer greifen am ersten April. Langstreckenflüge und Privatjets werden deutlich stärker verteuert.

Die britische Fluggastabgabe (Air Passenger Duty, APD) steigt ab dem 1. April für alle Flüge, die im Vereinigten Königreich starten.

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Offiziell zahlen die Airlines und Flugzeugbetreiber die APD. In der Praxis legen sie die Steuer jedoch meist schon bei der Buchung auf die Ticketpreise um.

Die Höhe der Abgabe hängt von der Flugstrecke ab. Es gibt Stufen für Inlandsflüge sowie für Distanzen von null bis 2.000 Meilen, von 2.001 bis 5.500 Meilen und für mehr als 5.500 Meilen.

Auch die Reiseklasse spielt eine Rolle, am wenigsten zahlen Fluggäste in der Economy Class. Der Normalsatz gilt für Sitzabstände von mehr als 1,016 Metern; dazu zählen oft Premium Economy, Business und First Class. Wer in einem Flugzeug mit mehr als 20 Tonnen Startgewicht und weniger als 19 Sitzen unterwegs ist, fällt unter einen noch höheren Satz.

APD steigt: Das sind die neuen Sätze

Für Economy-Passagiere, die von Großbritannien nach Australien, Neuseeland, Japan, Vietnam, Thailand und andere Fernziele fliegen, steigt die Abgabe von £94 (€108) auf £106 (€122).

Gäste in höheren Klassen zahlen künftig £253 (€292) statt £224 (€258). Für Privatjet-Reisende steigt die APD sogar von £673 (€776) auf £1.141 (€1.315).

Für Economy-Reisende in Ziele der Kategorie B – dazu zählen unter anderem die Vereinigten Staaten, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Malediven, Costa Rica und Sri Lanka – erhöht sich die APD von £90 (€104) auf £102 (€118). In höheren Klassen steigt sie von £216 (€249) auf £244 (€281). Nutzerinnen und Nutzer von Privatjets zahlen künftig £1.097 (€1.264) statt £647 (€745).

Für Ziele der näheren Kategorie A – das umfasst alle Staaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie etwa Gibraltar, die Kanarischen Inseln, Grönland und Monaco – steigt die Abgabe in der Economy Class von £13 (€15) auf £15 (€17). In höheren Klassen werden £16 (€18,50) statt £14 (€16) fällig. Für Privatjets klettert die Abgabe von £84 (€97) auf £142 (€164).

Alle Details listet die Website der britischen Regierung (Quelle auf Englisch) auf.

Fluggastabgaben gibt es in vielen europäischen Ländern. Die niederländische Regierung hat ihren Zuschlag Anfang dieses Jahres von €29,40 auf €30,25 angehoben. Die Gebühr wurde 2021 eingeführt.

Schweden führte 2018 eine eigene Luftverkehrsabgabe ein, schaffte die Gebühr im Juli 2025 jedoch wieder ab.

Außerhalb Europas führte Singapur als erstes Land weltweit eine Abgabe auf grünen Flugkraftstoff ein. Sie tritt im Oktober dieses Jahres in Kraft.

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