Solche Warnmeldungen werden etwa durch Höhenschwankungen oder bestimmte Transpondercodes ausgelöst.
Ob beim letzten Weg von Königin Elizabeth II. oder bei den ersten Abflügen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten seit Beginn des Iran-Kriegs: Menschen greifen gern auf Flug-Tracking-Webseiten zurück, um „die Lage zu beobachten“.
Wenn Sie dazu gehören, sollten Sie sich diesen neu gestarteten Flug-Tracker ansehen.
Das Angebot stammt von der Luftfahrtseite Simple Flying. Der neue Tracker (Quelle auf Englisch) sticht heraus, weil er auf ungewöhnliche Vorgänge hinweist. Er analysiert unter anderem Schwankungen in der Flughöhe, unregelmäßige Flugrouten, abrupte Kurven und Squawk-Codes wie 7700, der in Notfällen verwendet wird.
Nutzer können Flüge in Echtzeit verfolgen und sie nach der Landung noch einmal abspielen. Angezeigt werden unter anderem Flugzeugtyp, Airline, Flughöhe sowie Steig- oder Sinkrate – und vieles mehr.
Der Tracker blendet außerdem NOTAMs (Notice to Airmen) ein. In der Ansicht lassen sich Linien-, Militär- und Privatflüge sowie Fahrzeuge am Boden filtern. Außerdem können Sie bestimmte Flugzeuge und Rufzeichen auf eine Beobachtungsliste setzen.
Eine weitere Funktion ist das Statistikfeld. Es zeigt zum Beispiel die Verteilung der Flughöhen, die wichtigsten Betreiber und die meistgenutzten Flugzeugtypen.
Kurz gesagt: ein Traum für Luftfahrtfans.
Flug-Tracker im Netz: So funktionieren sie
Die Informationen im Flight-Tracker von Simple Flying stammen aus mehreren Quellen, darunter Airplanes.Live (Quelle auf Englisch) und OurAirports.com (Quelle auf Englisch).
Empfänger am Boden erfassen Daten aus Automatic Dependent Surveillance–Broadcast (ADS-B) und MLAT (Multilateration). So lassen sich Flugzeuge weltweit verfolgen.
Rund um den Globus richten unabhängige Enthusiasten solche Empfänger ein. Wer mitmachen möchte, kann seine eigenen Daten bei Airplanes.Live einspeisen.