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Neun von zehn Europäern wollen ins Ausland ziehen - hier wollen sie hin

Nur eine von zehn Europäerinnen und Europäern zieht ein Leben im Ausland nicht in Betracht
Nur eine von zehn Europäerinnen und Europäern kann sich kein Leben im Ausland vorstellen Copyright  Mana5280/Unsplash
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Von Dianne Apen-Sadler
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Eine Umfrage unter 2.000 Erwachsenen in Frankreich, Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich zeigt: Spanien ist Wunschziel vieler Auswanderungswilliger.

Fast die Hälfte der Menschen in Frankreich, Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich rechnet damit, irgendwann in der Zukunft in einem anderen Land zu leben. Das zeigt eine neue Umfrage.

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Die im Auftrag des digitalen Versicherers Feather (Quelle auf Englisch) durchgeführte Befragung zeigt: Die Lebenshaltungskostenkrise ist der wichtigste Grund für den Wunsch nach einem Leben im Ausland. Sie nannten 53 % der Britinnen und Briten, 48 % der Französinnen und Franzosen, 43 % der Deutschen und 32 % der Italienerinnen und Italiener.

Nur eine von zehn befragten Personen in den jeweiligen Ländern schloss einen Umzug ins Ausland eindeutig aus. In jedem Markt wurden 500 Erwachsene interviewt.

Die Wunschziele unterscheiden sich zwischen den Ländern, doch Spanien liegt klar vorn.

Sowohl Britinnen und Briten als auch Italienerinnen und Italiener wählten Spanien zu ihrem bevorzugten Ziel; 24 % beziehungsweise 20 % nannten das Land. In Frankreich und Italien landet Spanien zudem auf Platz zwei; 16 % beziehungsweise 12 % sehen es als erste Option.

Für Menschen in Frankreich steht Kanada auf Platz eins. 17 % können sich vorstellen, dort künftig zu leben. Dahinter folgt Italien, das 14 % der Befragten nannten.

Deutsche wollen offenbar gar nicht weit weg. 17 % entschieden sich für Österreich, dahinter folgen Spanien und die Schweiz mit jeweils 12 %.

Britinnen und Briten sind dagegen offen für Fernziele: 19 % würden nach Australien gehen, 15 % nach Kanada und 10 % nach Neuseeland.

Dubai gilt häufig als Hotspot für Auswanderer, doch nur 3 % der Britinnen und Briten ziehen das Emirat Dubai in Erwägung. Die Umfrage lief Ende Juni; wahrscheinlich haben die iranischen Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate in den vergangenen Monaten die Antworten beeinflusst.

Trend zum ‚Semi-Pat‘

Für den Blick auf die Zukunft des Expat-Lebens sprach Feather zudem mit der Reiseexpertin Holly Rubenstein.

Die Gastgeberin des Podcasts „The Travel Diaries“ beobachtet, dass das klassische Expat-Leben aus der Mode kommt: ein Land auswählen und dort dauerhaft Wurzeln schlagen.

„Die neue Variante ist viel flexibler – man verbringt sechs Monate an einem Ort, arbeitet remote, probiert einen Lebensstil aus und knüpft Beziehungen an mehreren Orten“, sagt sie.

„Die Generation Alpha wächst mit virtueller Verbundenheit als Normalität auf. Für sie müssen Beruf, Freundschaften und Identität nicht an einem einzigen Ort verankert sein.“

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