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Türkei: Bewaffneter Angriff nahe israelischem Konsulat

ARŞİV: Bereitschaftspolizei steht vor dem beschädigten Eingang eines Gebäudes in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul am Montag, 31. Mai 2010.
ARŞİV: Bereitschaftspolizei steht vor dem beschädigten Eingang eines Gebäudes in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul am Montag, 31. Mai 2010. Copyright  Copyright 2010 AP. All rights reserved.
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Von Sait Burak Utucu & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Es ist noch nicht klar, ob es sich um einen versuchten Anschlag auf das Konsulat oder um einen isolierten Vorfall handelt.

Am Dienstag gegen 12 Uhr fielen nahe dem israelischen Konsulat im Istanbuler Stadtteil Levent Schüsse. Zahlreiche Polizeikräfte wurden zum Einsatzort geschickt. Nach Angaben der Istanbuler Polizei wurden drei Angreifer "neutralisiert" und zwei Beamte verletzt.

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Zwei der Angreifer wurden offenbar demnach getötet, einer verwundet. Ob es sich um einen gezielten Angriff auf das Konsulat oder einen Einzelfall handelt, ist bislang noch unklar.

Erste Erklärung von türkischem Justizminister

Justizminister Akın Gürlek erklärte, dass die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft umgehend Ermittlungen zu den Schüssen nahe dem israelischen Konsulat eingeleitet hat. Demnach wurden ein stellvertretender Generalstaatsanwalt sowie zwei Staatsanwälte mit dem Fall betraut.

Sie begaben sich kurz nach dem Vorfall an den Tatort und nahmen die Untersuchungen auf. Nach Angaben Gürleks laufen die Ermittlungen in enger Abstimmung mit den Strafverfolgungsbehörden, um den Vorfall umfassend und in all seinen Aspekten aufzuklären.

War der 7. Stock das Ziel?

Laut dem TV-Sender CNN Türk hieß es, dass die Istanbuler Polizei bereits Tage zuvor Vorkehrungen gegen einen möglichen Anschlag getroffen habe. Demnach sollen die drei Angreifer rund eine halbe Stunde vor dem Vorfall versucht haben, ein Büro im 7. Stock des Konsulats am Levent-Platz zu erreichen.

Sicherheitskräfte und Polizeieinheiten am Eingang hätten die Situation jedoch erkannt. Nach ersten Informationen waren zwei der Angreifer mit Langwaffen bewaffnet. Berichten zufolge kam es zu einem Schusswechsel, nachdem die Polizei auf die Aufforderung "Stopp" mit Schüssen reagierte.

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