Oberstufenschülerinnen und -schüler in Paris, Toulouse und Lille haben erneut demonstriert und ihre Schulen blockiert, um bessere Ausstattung und mehr Mittel für das Bildungswesen zu fordern.
Aufnahmen vom ersten Oktober 2026 zeigen Gruppen von Jugendlichen vor den Pariser Lycées Henri IV und Lamartine, wo sie Mülltonnen anzünden. In Toulouse geraten Demonstrierende mit der Polizei aneinander, in Lille gehen sie auf Bushaltestellen los und werden mit Tränengas zurückgedrängt. Die Protestbewegung breitet sich von den großen Städten aus in weitere Teile Frankreichs.
Landesweit prangern die Schülerinnen und Schüler eine chronische Unterfinanzierung, unsichere und heruntergekommene Gebäude sowie den Mangel an Lehrkräften an. Zugleich stehen sie einer starken und zum Teil schwer ausgerüsteten Polizeipräsenz gegenüber.
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte warnen, dass die Mobilisierung nicht nachlassen wird, solange die Regierung ihre Forderungen nach besseren Lernbedingungen und mehr Personal nicht erfüllt.