Am Gelände des Nova-Festivals im Süden Israels haben sich am Mittwoch Menschen versammelt. Sie gedachten der Getöteten und Verschleppten des Angriffs vom siebten Oktober 2023.
Besucherinnen und Besucher betrachteten Porträts und Plakate von Menschen, die getötet oder als Geiseln verschleppt wurden. Andere standen still an dem Ort und verharrten im Schweigen.
Im nahegelegenen Kfar Aza nahmen Trauernde an einer Zeremonie teil, bei der die israelische Flagge eingeholt wurde. Die Menschen sangen gemeinsam, eine Frau wischte sich dabei die Tränen aus dem Gesicht.
Die Gedenkfeiern markieren drei Jahre seit dem Angriff, bei dem von der islamistischen Hamas angeführte Kämpfer den Süden Israels überfielen, etwa 1.200 Menschen töteten und 251 Geiseln verschleppten.
In diesem Jahr finden die Veranstaltungen erstmals statt, seit alle Geiseln entweder freigelassen wurden oder ihre sterblichen Überreste geborgen sind.
Der Angriff löste den Krieg im Gazastreifen aus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen sind dort inzwischen mehr als 74.000 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden.