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Passagiere gehen an einer Anzeigetafel für Flüge am internationalen Flughafen Rom-Fiumicino Leonardo da Vinci vorbei.

Video. Italien: landesweite Probleme bei Flugkontrolle stören Rom-Flüge

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Am Freitag, dem 16. Oktober, kam es am römischen Flughafen Fiumicino wegen einer Störung im Datennetz der landesweiten Flugsicherung zu Verspätungen und Flugausfällen.

Am Flughafen in Rom waren bis zum späten Vormittag mindestens zwölf Flüge gestrichen, betroffen waren Verbindungen nach Mailand-Linate, Bari, Riad, Tirana, Turin, Triest, Valencia, München, Lyon, Catania, Venedig und Trapani. Weitere Abflüge starteten mit Verspätungen von 15 bis 60 Minuten, viele Reisende drängten sich vor den Anzeigetafeln, um Aktualisierungen zu verfolgen. Den Passagieren wurde geraten, für aktuelle Informationen ihre Fluggesellschaften zu kontaktieren.

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Der italienische Flugsicherungsdienst ENAV hatte die Probleme in der Nacht entdeckt. Notfallsysteme hielten den Betrieb bis etwa sechs Uhr morgens stabil, doch mit zunehmendem Verkehrsaufkommen ordneten die Aufsichtsbehörden Maßnahmen zur Verkehrssteuerung an, die die Luftverkehrskapazität des Landes vorübergehend um 50 Prozent verringerten. ENAV erklärte, man nutze alternative Datenübertragungssysteme, um so viele Abflüge wie möglich zu gewährleisten, auch auf Interkontinentalrouten.

Technikerinnen und Techniker hätten die Auffälligkeiten im Datennetz lokalisiert und arbeiteten daran, die Ursache zu klären und die volle Kapazität wiederherzustellen. Das Unternehmen schloss einen Cyberangriff oder Sabotage aus und betonte, dass der Flugbetrieb sicher bleibe. Ähnliche Verspätungen und Flugstreichungen wurden an Flughäfen in ganz Italien gemeldet, darunter in Mailand, Bergamo, Neapel, Venedig, Palermo und Cagliari. Die Betreiber warnten, dass es zu weiteren Beeinträchtigungen kommen könnte.

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