Auf der GTC-Konferenz von Nvidia erleben Besucher eine ganze Reihe von Live-Demonstrationen. Roboterarme sortieren Gegenstände und Obst in Kisten, Gesichtserkennungssysteme erkennen Menschen in Echtzeit. Weitere Exponate zeigen humanoide Roboter, interaktive Sicherheitslösungen und Nvidias neueste KI-Rechenhardware.
Besonders ins Auge fällt Nvidias Vera Rubin NVL72-Supercomputer-Rack, das gemeinsam mit den RTX-Spark-Geräten die wachsende Bandbreite von KI-Anwendungen illustriert. Nvidia hat außerdem den Vera Rubin DSK Pod vorgestellt, ein modulares KI-Rechenzentrum in Containergröße, das die Einführungszeit von Monaten auf wenige Tage verkürzen soll.
Nvidia-Chef Jensen Huang sprach vor rund dreitausend Entwicklern, Analysten und Journalisten und zeigte, wie das Unternehmen KI aus der Softwarewelt in Fabriken, Fahrzeuge und Roboter bringen will.
In seiner Keynote präsentierte Huang kleine Roboter und skizzierte die Pläne des Unternehmens für KI in europäischen Industrien. „Es besteht kein Zweifel, dass jedes Unternehmen zu einem KI-Unternehmen wird, und wir werden hier in Europa eine florierende KI-Wirtschaft haben“, sagte er dem Publikum.
Die Veranstaltung läuft noch bis zum 22. Oktober und macht deutlich, wie KI sich aus der reinen Softwarewelt heraus in Robotik, industrielle Automatisierung und immer leistungsfähigere Computersysteme hinein entwickelt. Forschende betonen zugleich, dass neue Technologien sicher, verlässlich und für Menschen sinnvoll nutzbar bleiben müssen, während Staaten und Unternehmen die Chancen ausloten.