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Die Franz-Liszt-Akademie, ein Ohren- und Augenschmaus

Die Franz-Liszt-Akademie, ein Ohren- und Augenschmaus
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Sie ist nicht nur eine der bedeutendsten Musikinstitutionen in Europa, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk, die Budapester Franz-Liszt-Akademie.

Das vor zwei Jahren nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder eröffnete Gebäude samt wunderschönem Konzertsaal wurde vor kurzem mit dem Europa-Nostra-Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe ausgezeichnet.

Andrea Vigh, Rektorin: “Uns ist es nicht nur gelungen, den Ruf der der Akademie zu erhalten, sondern ihn zu steigern. Dies ist unter anderem der Schönheit des Gebäudes zu verdanken, wofür wir mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet wurden. Wir haben das wunderschöne alte Gebäude den Ansprüchen eines Kulturerbes gemäß restaurier. Wir haben es außerdem mit der Technologie des 21. Jahrhunderts ausgestattet, die ebenfalls allen Ansprüchen gerecht wird.”

Die 1875 von Franz Liszt gegründete Musikakademie zählt heute 830 Schüler und 168 Lehrer und ist in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: die Liszt Akademie und das Liszt Konzertzentrum.

Sie gilt nach wie vor als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für junge Musiker.

Zu den Professoren gehörten unter anderem Béla Bartók und Zoltán Kodály.

Bis heute kehrt die Klassikelite als Lehrer an die Schule zurück. Etwa Sopranistin Eva Marton. “Man kann den Geist der Vorfahren hier jeden Tag spüren und hören. Diese Ergebenheit und Liebe versuche ich jeden Tag, wenn ich unterrichte, an meine Schüler weiterzureichen. Der Geist der großen Komponisten Kodály, Bartók, Ligeti, Dohnányi und des Gründers Franz Liszt ist präsent.”

Die Renovierung des berühmten Hauses im Herzen Budapests wurde zu 90 Prozent mit EU-Geldern finanziert, zehn Prozent trug die Regierung.

Ein wahres Schmuckstück in der Touristenmetropole, das mit einem anspruchsvollen Konzertprogramm künftig noch mehr Besucher anlocken möchte.

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