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Neuer Flüchtlingsbrennpunkt Slowenien - Erste Staus auf Balkanroute

Neuer Flüchtlingsbrennpunkt Slowenien - Erste Staus auf Balkanroute
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Von Euronews
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Slowenien ist seit dem Wochenende der neue Brennpunkt in der Flüchtlingskrise. Nachdem Ungarn seine Grenze zu Kroatien abgeriegelt hat, kommen jetzt

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Slowenien ist seit dem Wochenende der neue Brennpunkt in der Flüchtlingskrise. Nachdem Ungarn seine Grenze zu Kroatien abgeriegelt hat, kommen jetzt Tausende über den neuen Weg. Während Budapest einen Rückgang der Flüchtlingszahlen meldet, stockt der Flüchtlingstreck auf seiner neuen Route. Denn Slowenien lässt pro Tag nur bis zu 2.500 Flüchtlinge einreisen – und möchte den Fluss stoppen, sobald nicht genauso viele ausreisen, sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Bostjan Sefic, am Sonntag in Ljubljana. Limitiere man den Zustrom nicht, habe man innerhalb von zehn Tagen rund 35.000 Migranten in Slowenien, und das sei für das Land inakzeptabel.

Kroatien, Serbien und Mazedonien geraten dadurch unter Druck. Diese Länder entlang der Balkanroute befürchten einen wachsenden Flüchtlingsrückstau.

Flüchtlinge müssen auf der Balkanroute jetzt durch Slowenien. Das Land ist vorbereitet: http://t.co/k1WScGDPhYpic.twitter.com/1zOS3LfK0k

— SWRinfo (@SWRinfo) 17 Octobre 2015

Zahlreiche Hilfsorganisationen schlagen Alarm: Da die Balkan-Länder sich als reine Durchgangsländer verstehen würden, seien sie nicht auf die Unterbringung von Zehntausenden Flüchtlingen vorbereitet. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass der Flüchtlingsandrang trotz des nahenden Winters vorerst nicht zurückgehen wird.

Flüchtlinge suchen Umweg nach #Deutschland über Slowenien http://t.co/5Tgw26pn58pic.twitter.com/JdBSvjL139

— Sputnik Deutschland (@de_sputnik) 18 Octobre 2015

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