2000 wütende Demonstranten in Tunis

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Von Euronews mit dpa reuters
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In der tunesischen Haupstadt Tunis demonstrierten erneut Tausende Menschen gegen zu hohe Preise und ein neues Finanzgesetz. Bis auf ein paar Handgemenge blieben die Proteste - anders als an den vorangegangen Tagen - friedlich.

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Zwei Tage vor dem siebten Jahrestag der Revolution sind in Tunesien erneut zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ein neues Finanzgesetz, steigende Preise und hohe Abgaben zu protestieren. Allein in der Hauptstadt Tunis beteiligten sich rund 2000 Menschen. Nach mehreren Nächten, in denen es zu teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen war, blieb es am Freitag überwiegend friedlich.

Demonstrantin Rahma Bensalem marschierte mit: "Wir demonstrieren total friedlich und tagsüber unverhüllt. Wir sind gegen dieses Finanzgesetz, nicht gegen die Regierung, das Regime Wir fordern die Streichung aller Passagen dieses Gesetzes, weil das Gesetz ungerecht ist und den tunesischen Bürgern neue Steuern auferlegt."

Seit Wochenbeginn sind bei den Protesten nach Angaben des Innenministeriums 773 Menschen festgenommen worden. Es sei zu Plünderungen, Brandstiftungen und gewaltsamen Übergriffen gekommen. Unter den Verhafteten seien auch 16 mutmaßliche Islamisten.

Für den Jahrestag der Revolution am Sonntag haben Oppositionsgruppen zu erneuten Demonstrationen aufgerufen.

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