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Filmfestival Cannes: Regisseur Matteo Garrone stellt "Dogman" vor

Filmfestival Cannes: Regisseur Matteo Garrone stellt "Dogman" vor
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Mit einem düsteren und westernähnlichen Drama hat der Italiener Matteo Garrone beim Filmfestival in Cannes überrascht.

Der Regisseur, der vor zehn Jahren für sein Mafiadrama "Gomorrha" den Großen Preis der Jury gewann, stellte "Dogman" im Wettbewerb vor.

Der Film spielt in einer tristen und rauen Gegend einer italienischen Stadt. Marcello ist in der Nachbarschaft beliebt; liebevoll kümmert er sich in seinem Hundesalon um die Tiere.

Dann aber drängt sich immer mehr der brutale Simoncino in sein Leben. Der drogensüchtige Kriminelle wird von allen gefürchtet, doch niemand traut sich ihm zu widersetzen.

Irgendwann muss Marcello erkennen, dass er nicht immer nachgeben kann.

Hauptdarsteller Marcello Fonte überzeugt dabei als naiver Familienvater, der aber genau wegen seiner Gutmütigkeit alles verliert, was er hat.

Nicht nur italienische Zuschauer erkannten in der Geschichte eine Metapher für das Verhältnis der Italiener zu ihrem Staat.