Eilmeldung

Eilmeldung

Auferstanden aus Licht - die Callas "live" auf der Bühne

Sie lesen gerade:

Auferstanden aus Licht - die Callas "live" auf der Bühne

Auferstanden aus Licht - die Callas "live" auf der Bühne
Schriftgrösse Aa Aa

Maria Callas - vor vierzig Jahren legte die Diva die Fesseln des Irdischen ab. Jetzt ist sie auferstanden - in Licht und Luft. Als Hologramm kehrt sie auf die Bühne zurück, mit ihren berühmtesten Auftritten: Bellini, Bizet, Verdi, Puccini – alles Originalaufnahmen, die digital überarbeitet auf der Bühne zum Leben erweckt werden.

Eímear Noone ist die preisgekrönte irische Komponistin und Dirigentin, die das reale Orchester mit der digitalen Diva synchronisiert.

Eímear Noone, Dirigentin:

"Ich wusste, wie technisch schwierig das sein würde. Ich habe mir jede Wendung und Drehung, die sie macht, jede Phrase, jede Pause, jede einzelne Kleinigkeit über 90 Minuten Programm eingeprägt."

Die Stimmen aus dem Publikum in Basel sind gespalten:

Thierry:"Es hat mich bewegt. Ehrlich gesagt, sie so zu sehen.... Es ist wirklich stark, man hat wirklich das Gefühl, dass sie da ist."

Jeanine:"Die Callas hat mich immer berührt, hier aber nicht. Und ich denke, es ist eine Schande."

Olivier:"Sie war eine Diva, sie erwartete, dass jeder auf den Beinen ist, schreit.... und hier? Ein paar einsame Klatscher am Anfang. Man fragt sich: Ist das Kunst? Unsinn? Was tue ich hier? Gehe ich mit oder nicht? Und dann wird man absorbiert, es ist grauenhaft."

Marie-France:"Sie ist da, sie ist anwesend. Es ist ein außergewöhnliches Vibrato, eine wunderbare Überraschung. Es ist intensiv, es ist magisch."

Die Callas als optische Täuschung, auferstanden als Hologramm. Zuerst waren es die Werke, die technisch reproduziert wurden – und so ihre Aura der Einmaligkeit verloren. Jetzt wird der Künstler selbst reproduziert.

The show must go on – demnächst wieder auf Tour: Amy Winehouse.

Mehr dazu Cult