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Stoltenberg warnt Russland vor INF-Vertragsbruch

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Stoltenberg warnt Russland vor INF-Vertragsbruch

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Am Vorabend des NATO-Außenministerrats hat der Generalsekretär des Bündnisses, Jens Stoltenberg, Russland zur Einhaltung des INF-Vertrages über atomare Mittelstreckenwaffen aufgerufen. Die derzeitige Situation sei unhaltbar, so Stoltenberg am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Wenn Russland den Vertrag bricht, werde die NATO "angemessen und entschlossen" reagieren.

Die Außenminister der Nato-Staaten werden am Dienstag über die Konsequenzen aus dem vermuteten russischen Verstoß gegen den INF-Abrüstungsvertrag über atomare Mittelstreckenwaffen beraten.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Oktober angekündigt, aus dem 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossenen Vertrag aussteigen zu wollen. Hintergrund der Pläne sind neue russische Marschflugkörper vom Typ SSC-8, die nach Einschätzungen der Amerikaner im Gegensatz zu Angaben aus Moskau gegen das Abkommen verstoßen.