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"Intelligenter bauen" - mehr als ein Schlagwort

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Mit wachsender Weltbevölkerung braucht man mehr Wohnraum. Wie kann man diesen immer größer werdenden Bedarf umweltfreundlich und nachhaltig decken? Indem man intelligenter baut, sagt Mette Ramsgaard Thomsen, Architektin am Zentrum für Informationstechnologie und Architektur (KADK) an der Königlichen Dänischen Akademie der Schönen Künste:

"Das Schöne an Architektur und Gebäuden ist, dass wir alle eine Beziehung dazu haben. Wir alle leben in Häusern, sie beeinflussen unseren Alltag. Und wir alle wissen, dass es Gebäude gibt, die lebenswerter sind als andere. Dass es Häuser gibt, in denen die Lebensbedingungen nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Meiner Meinung nach wissen wir alle, dass sich etwas ändern muss, dass die Massenwohnprojekte der siebziger und achtziger Jahre sich überlebt haben, dass sich diese Gebäudetypologien ändern müssen. Aber uns bewegt nicht diese soziale Fragestellung, sondern vielmehr wie und mit welchen Materialien wir in Zukunft bauen. Schaut man sich beispielsweise Beton an, Beton wird sowohl verunglimpft als auch als Material geliebt. Viele Menschen lieben Beton, weil er uns diese fantastischen großen Gebäude beschert und uns erlaubt, ganz anders darüber nachzudenken, was eine Stadt sein kann. Aber Beton wird auch gehasst, weil er für den sozialen Wohnungsbau steht, der Armut ausstrahlt. Wie können wir also Beton sowohl nachhaltig als auch mit neuen Ausdrucksformen und neuen Denkweisen, was ein Gebäude eigentlich sein kann, einsetzen?