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12. Astana-Wirtschaftsforum: Ideen für die Stadt von morgen

12. Astana-Wirtschaftsforum:  Ideen für die Stadt von morgen
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Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits in Städten, bis 2050 werden es 70 Prozent sein. Wie kann man eine nachhaltige Entwicklung städtischer Gebiete sicherstellen? Im kasachischen Nursultan haben sich Wirtschaftsvertreter, Politiker und Experten beim 12. Astana-Wirtschaftsforum getroffen, um dieses Thema zu diskutieren.

Nursultan liegt mitten in der zentralasiatischen Steppe und ist erst seit 1997 die Hauptstadt Kasachstans. Die Bevölkerung hat sich seit 2002 auf über 1 Million Menschen verdoppelt.

"Die Geschichte dieser futuristischen Stadt spiegelt perfekt das Hauptthema der diesjährigen Veranstaltung wider", meint euronews-Reporterin Charlotte Kan. "Impulse für Wachstum, Menschen, Städte, Volkswirtschaften."

Impulse für moderne Stadtentwicklung

Nursultan liegt mitten in der zentralasiatischen Steppe und ist erst seit 1997 die Hauptstadt Kasachstans. Die Bevölkerung hat sich seit 2002 auf über 1 Million Menschen verdoppelt.

"Nursultan ist eine der am schnellsten wachsenden und daneben auch eine der jüngsten Hauptstädte der Welt", sagt der Bürgermeister Baqyt Sultanow. "Die Urbanisierung und die Trends, die die Entwicklung unserer Stadt beeinflussen, schaffen viele Möglichkeiten, aber auch zahlreiche Herausforderungen."

Nachhaltiges städtisches Wachstum ist eines der Hauptthemen des Wirtschaftsforums in diesem Jahr:

"Nachhaltiges Wachstum, das ist unser Ziel", bekräftigt Victor do Prado, Direktor beim World Tade Institute. "Wir wollen Wachstum, das die Menschen inspiriert und sie dazu bringt, anders über die Welt nachzudenken."

Xavier Sala i Martín, spanischer Ökonom und Wirtschaftsprofessor an der Columbia University meint: "Wenn man Richtlinien für Smart Cities etablieren will, kann man von anderen Städten lernen, die ein solches Konzept bereits umgesetzt haben. Schauen Sie sich Singapur, Dubai oder Barcelona an. Und dann muss man seine eigene Version entwickeln."

Diskussionsplattform für neue Trends

Seit seiner Gründung vor mehr als einem Jahrzehnt durch Nursultan Nasarbajew, dem ersten Präsidenten Kasachstans, hat sich das Astana-Wirtschaftsforum zu einer wichtigen Diskussionsplattform für neue Trends entwickelt. Im Laufe der Jahre haben mehr als 50.000 Delegierte aus 150 Ländern teilgenommen - darunter 20 Nobelpreisträger.

"Das ist ein sehr wichtiges Weltforum zu globalen Themen", so José Antonio Ocampo Gaviria, Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklungspolitik des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen "wie der Weltwirtschaft und den großen Unsicherheiten, mit denen wir heute konfrontiert sind."

Die Vorsitzende vom kasachischen Verband der Umweltorganisationen Aigul Solovyeva sagt: "In diesem Jahr gab es einen Runden Tisch zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Mit dabei waren Finanzminister und Leiter von Zentralbanken."

"Wir haben uns wirklich auf Prozesse konzentriert", so Christine Lagarde, Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds, "die den Lebensstandard der Menschen verbessern und mit denen man ein höheres, nachhaltigeres und umfassenderes Wachstum in der Region erreicht."