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Italien: Zahl der täglichen Todesopfer gesunken

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Italien: Zahl der täglichen Todesopfer gesunken
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In Italien sind erstmals seit neun Tagen innerhalb von 24 Stunden weniger als 700 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben. Am Samstag zählte der Zivilschutz 681 neue Opfer der Lungenkrankheit Covid-19. Insgesamt hat das Land nun 15 362 Tote zu beklagen. "Unser Kampf gegen das Coronavirus geht unvermittelt weiter", sagte der zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri und warnte: "Aber wir sollten vermeiden zu glauben, dass wir gewinnen, dass wir unseren Gegner in die Enge getrieben haben."

In Großbritannien sind an einem Tag 708 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben, so viele wie noch nie."Sie müssen zu Hause bleiben, um unser Gesundheitssystem zu schonen. So groß der Reiz auch ist, am Wochenende ist, rauszugehen, bitte machen sie es nicht", sagte Vize-Premierminister Michael Gove. Nach Angaben des Buckingham Palastes hat Königin Elizabeth II. eine Ansprache an die Nation über den Coronavirus vorbereitet. Es wäre erst das vierte Mal in ihren 68 Jahren als Königin, dass sie sich in dieser Form an das britische Volk wendet. Ein Zeichen, wie ernst die britische Staatsspitze die Lage einschätzt.

New York: Am Sonntag ist "D-Day"

Auch in New York rechnet die Verwaltung mit dem Schlimmsten. Für Bürgermeister De Blasio ist der Sonntag der entscheidende Tag der Woche. Nach seinen Worten wird sich dann zeigen, ob seine Stadt für das gewappnet ist, was in der Coronakrise noch auf sie zukommen werde. Inzwischen versucht New York, im ganzen Land Fachkräfte anzuwerben. Experten erwarten den Höhepunkt der Corona-Pandemie in der Stadt in ein bis drei Wochen.

Leere Straßen in Paris. In Frankreich hatte es zuletzt einen sprunghaften Anstieg der Infektionen und der Todesfälle gegeben. Die John-Hopkins-Universität zählte 23.000 mehr Infizierte und nannte ein Plus von über 1100 bei den Todesfällen. Die Regierung hatte zuletzt die bestehende Ausgangssperre weiter verlängert. Auf den Autobahnen in Richtung Côte d’Azur und Bretagne wird die Einhaltung der Vorschritften kontrolliert, auch Bahnhöfe werden von der Polizei überwacht. Die Beschränkungen sollten ursprünglich 15 Tage bis Ende März gelten - allerdings zeichnete sich bereits ab, dass die Maßnahmen verlängert werden.