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Flüchtlingsdrama und Psychokrieg im Lehrerzimmer: Das Karlovy Vary Filmfestival

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Flüchtlingsdrama und Psychokrieg im Lehrerzimmer: Das Karlovy Vary Filmfestival
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In Karlsbad in Tschechien läuft derzeit das Karlovy Fary Filmfestival, die wichtigsten Filmfestspiele Osteuropas. Internationale Stars wie Michael Caine, Johnny Depp und Ethan Hawke geben sich zu dieser 55. Ausgabe die Ehre. 127 Spiel- und Dokumentarfilme sind insgesamt zu sehen, darunter 32 Premieren.

Im Hauptwettbewerb "Crystal Globe" treten zwölf Filme an.

"As far as I can walk" von Stefan Arsenijevic ist einer von ihnen. Der serbische Regisseur erzählt die Geschichte von Strahinjaund Ababuo aus Ghana, die versuchen, nach Westeuropa zu gelangen. Eines Tages verschwindet Ababou und Strahinja bricht auf, um nach seiner Frau zu suchen.

"Alle Nebenrollen in dem Film sind mit echten Migranten aus verschiedenen Flüchtlingscamps in Serbien besetzt", so Regisseur Stefan Arsenijević. "Wir sind dort hingegangen, haben mit den Behörden gesprochen und haben den Migranten angeboten, Teil des Films zu werden."

"The Staffroom"

Ebenfalls im Rennen um den besten Film: "The Staffroom", das Lehrerzimmer, von Sonja Tarokic. Es geht um die komplizierten Beziehungen zwischen Lehrer:innen und Eltern an einer kroatischen Schule. "Es hat mich interessiert, inwiefern diese Mikro-Beziehungen zwischen den Lehrern, den Eltern und dem Direktor in einer Schule stellvertretend dafür stehen, wie unsere gesamte Kommunikation in einer Gemeinschaft generell funktioniert", so Regisseurin Sonja Tarokic.

Die Festival-Gewinner werden am Samstag bekanntgegeben.