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Trump in China: Gespräche über Iran-Krieg und Handelsstreit geplant

DATEI - Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping schütteln sich vor ihrem Treffen am Gimhae International Airport in Busan, Südkorea, 30. Oktober 2025 die Hände.
DATEI - Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping schütteln sich vor ihrem Treffen am Gimhae International Airport in Busan, Südkorea, 30. Oktober 2025 die Hände. Copyright  AP Photo/Mark Schiefelbein, File
Copyright AP Photo/Mark Schiefelbein, File
Von Evelyn Ann-Marie Dom
Zuerst veröffentlicht am
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US-Präsident Donald Trump reist diese Woche erstmals seit 2017 nach China. Im Mittelpunkt seines Besuchs stehen der Iran-Krieg und die angespannten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Großmächten.

US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach China reisen. Das bestätigte die chinesische Regierung am Montag.

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"Auf Einladung von Präsident Xi Jinping wird der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, vom 13. bis 15. Mai China einen Staatsbesuch abstatten", erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Im Zentrum der Gespräche mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sollen der Handelskonflikt zwischen beiden Ländern sowie der Krieg zwischen Israel und Iran stehen. Trump dürfte Peking dazu drängen, seinen Einfluss auf Teheran zu nutzen, um den Iran zu einem Abkommen mit Washington zu bewegen.

Differenzen zwischen Washington und Peking

Trump hat seine Beziehungen zu Xi in der Vergangenheit wiederholt als eng und konstruktiv beschrieben. Anfang des Jahres schrieb er in den sozialen Medien, seine persönliche Beziehung zu Xi sei "extrem gut" und beide wüssten, wie wichtig es sei, dies aufrechtzuerhalten.

Trotz dieser positiven Töne bestehen weiterhin erhebliche Differenzen zwischen Washington und Peking. Streitpunkte sind unter anderem Zölle, Chinas enge Wirtschaftsbeziehungen zum Iran – insbesondere als wichtiger Abnehmer iranischen Öls – sowie die Taiwan-Frage. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets.

"Dies wird ein Besuch von enormer symbolischer Bedeutung sein", sagte die stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Zugleich betonte sie, Trump reise nicht nur aus symbolischen Gründen. "Das amerikanische Volk kann erwarten, dass der Präsident im Interesse unseres Landes weitere gute Geschäfte abschließt", sagte Kelly.

Der Besuch war ursprünglich bereits für Ende März oder Anfang April geplant, wurde jedoch wegen des Iran-Kriegs verschoben.

Es ist der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten in China seit fast einem Jahrzehnt. Zuletzt war Trump im November 2017 während seiner ersten Amtszeit zu Gast in Peking.

Nach Angaben des Weißen Hauses stehen eine offizielle Begrüßungszeremonie, ein persönliches Treffen mit Xi Jinping sowie ein Besuch des Himmelstempels auf dem Programm. Am Donnerstagabend ist ein Staatsbankett vorgesehen, bevor Trump am Freitag nach einem Arbeitsessen mit Xi die Rückreise antritt.

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