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Spanische NATO-F-18 schießen Drohne über Rumänien nahe Grenze zu Moldau ab

Spanische F-18, Archivbild
Spanischer F-18, Archivbild Copyright  Ejército del aire y del espacio, Ministerio de Defensa
Copyright Ejército del aire y del espacio, Ministerio de Defensa
Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
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Zwei spanische F-18, die für einen NATO-Einsatz in Rumänien stationiert sind, haben am Sonntag nahe der Grenze zu Moldawien eine unbekannte Drohne abgefangen und abgeschossen, bestätigte Verteidigungsminister Radu Miruta.

Miruta berichtete in einem Beitrag in sozialen Netzwerken, das Radar habe das Ziel um vier Uhr 44 erfasst, 24 Kilometer nördlich der Stadt Galati. Die beiden spanischen F-18-Kampfjets, die bereits vorsorglich in Alarmbereitschaft waren, erhielten anschließend die Freigabe zum Einsatz.

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Die Drohne, deren Herkunft die rumänischen Behörden bislang nicht bestätigen, wurde von der spanischen Luftwaffe zwischen den Ortschaften Baleni und Cudalbi im Südosten des Landes abgeschossen und zerstört, in einer Region nahe der Grenze zu Moldau.

Der Verteidigungsminister gratulierte sowohl den spanischen Piloten als auch dem rumänischen Militärpersonal im Gefechtsstand. In seiner Botschaft betonte Miruta, Rumänien „verteidigt seinen Luftraum“ und könne auf die Unterstützung seiner Verbündeten zählen. Er beschrieb dies als konkrete Sicherheitsgarantie, getragen von Überwachung, schneller Reaktion und Solidarität zwischen den Staaten des Bündnisses.

Der Minister hob hervor, dass Rumänien an der vordersten Verteidigungslinie der Europäischen Union steht. Er verwies dabei auf die rund 614 Kilometer Landgrenze, die das Land mit der Ukraine teilt.

Der Vorfall ereignet sich nach einer weiteren Nacht mit gegenseitigen Angriffen zwischen Russland und der Ukraine. Russische Bombardements lösten in Kyjiw schwere Brände aus und verletzten mindestens zwei Menschen. Moskau erklärte, die Stadt sei von mehr als 600 aus Kyjiw gestarteten Drohnen angegriffen worden, in Russland wurden dabei drei Menschen verletzt.

Ostflanke: Zwischenfälle häufen sich

Der neue Vorfall reiht sich in eine bereits lange Serie von Luftraumverletzungen über Rumänien in den vergangenen Wochen ein.

Am vergangenen Donnerstag starteten zwei spanische F-18 bereits von der Basis Mihail Kogălniceanu, nachdem ein Flugobjekt nahe der Flussgrenze zur Ukraine entdeckt worden war. Es handelte sich um eine Drohne, die rund zwölf Minuten über rumänischem Gebiet schwebte und dann in die Ukraine zurückkehrte. Die Behörden schickten daraufhin eine SMS-Warnung an die Bevölkerung im Kreis Tulcea.

Einen Tag später stürzte in Rumänien eine Drohne ab, nachdem sie den Luftraum des Landes in niedriger Höhe und damit unterhalb der Radarabdeckung durchquert hatte. Die Spannungen erfassten zugleich den Ostseeraum: Über lettischem Gebiet schossen alliierte Kampfjets eine weitere Drohne ab.

Anfang des Monats explodierte ein weiteres unbekanntes Fluggerät im bulgarischen Luftraum nahe der Grenze zu Rumänien. Es war zuvor aus rumänischem Gebiet eingedrungen.

Der schwerwiegendste Zwischenfall ereignete sich am 29. Mai: Eine russische Drohne schlug in einem Wohnblock in Galati ein, löste einen Brand aus und verletzte zwei Menschen. Die NATO wertete dies seinerzeit als verantwortungslose Eskalation durch Russland.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte bekräftigte damals, das Bündnis sei bereit, jeden Zentimeter des Bündnisgebietes gegen derartige Bedrohungen zu verteidigen.

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