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Céline Dion: nahm 17 Jahre lang Valium wegen unerkannter Krankheit

Céline Dion feiert Bühnen-Comeback: ausverkaufte Paris-Residency im September
Céline Dion kehrt im September mit ausverkaufter Konzertreihe in Paris auf die Bühne zurück Copyright  Evan Agostini / AP Photo
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Von Craig Saueurs
Zuerst veröffentlicht am
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Die Sängerin verheimlichte ihre sich verschlimmernden Symptome jahrelang, bevor Ärzte 2022 das Stiff-Person-Syndrom diagnostizierten.

Fast 17 Jahre lang kämpfte Céline Dion mit einer Krankheit, deren Namen sie nicht kannte. Zeitweise musste sie Valium nehmen, um überhaupt noch funktionieren zu können.

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In einem zu Wochenbeginn erschienenen Porträt im Magazin Harper’s Bazaar (Quelle auf Englisch) schildert die 58-jährige frankokanadische Sängerin, wie sehr sie auf und hinter der Bühne zu kämpfen hatte – und wie weit sie ging, um trotzdem weiter aufzutreten.

Dion sagt, ihre Symptome hätten Jahre vor der Diagnose im Jahr 2022 begonnen: dem Stiff-Person-Syndrom, einer seltenen neurologischen Erkrankung, die zu Muskelsteifheit und schmerzhaften Krämpfen führt.

Bevor Ärztinnen und Ärzte die Ursache fanden, erklärte Dion Konzertabsagen mit banalen Beschwerden wie Nebenhöhlenentzündungen. Hinter den Kulissen litt sie jedoch massiv. Die Schmerzen seien zeitweise so stark gewesen, dass sie kaum noch habe gehen können, sagte sie.

Ihre Offenbarungen kommen kurz vor ihrer Rückkehr auf die Bühne: einer ausverkauften Konzertreihe in Paris – ihren ersten eigenen Shows seit mehr als sechs Jahren.

Karriere-Stopp durch Diagnose

Dion machte ihre Diagnose im Dezember 2022 öffentlich und sagte anschließend die restlichen Termine ihrer „Courage World Tour“ ab. Im Jahr danach berichtete ihre Schwester, der Zustand habe sich so verschlechtert, dass die Sängerin die Kontrolle über ihre Muskeln verloren habe.

Ihre gesundheitlichen Probleme dokumentierte später der 2024 erschienene Film I Am: Céline Dion. Er zeigt, wie die Sängerin behandelt wird und unter schmerzhaften Krämpfen leidet, die sie zeitweise bewegungs- und sprachunfähig machen.

Nach Jahren ohne regelmäßige Auftritte meldete sich Dion im Juli 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris eindrucksvoll zurück: Sie sang Édith Piafs „Hymne à l’amour“ vom Eiffelturm aus.

Seit der Diagnose lässt sich Dion mit einer ganzen Palette von Therapien behandeln, darunter Medikamente, Physiotherapie, Stimmtherapie und Immuntherapie.

Außerdem sagte sie „Harper’s Bazaar“, sie absolviere drei Mal pro Woche ein 90-minütiges Pilates-Programm und übe Ballett, um für ihr Comeback fit zu werden.

Céline Dion kehrt im nächsten Monat nach Paris zurück

Dions fünf Wochen dauernde Residency in der Paris La Défense Arena beginnt am 12. September, und die Nachfrage ist enorm.

Die 16 Termine waren kurz nach dem Vorverkaufsstart im April ausverkauft. Daraufhin legte sie für Mai 2027 im selben Stadion weitere 10 Shows nach.

Schon vor dem Bühnencomeback veröffentlicht sie neue Musik, darunter die französischsprachige Single „Bonjour, Pardon, Merci“, die im April auf „Dansons“ folgte.

Auch wirtschaftlich dürfte Dions lang ersehnte Rückkehr Spuren in Paris hinterlassen. Alexandra Dublanche, Präsidentin von Choose Paris Region, sagte der Nachrichtenagentur AFP Anfang des Jahres, die Konzerte könnten der lokalen Wirtschaft zwischen 300 Millionen und 500 Millionen Euro einbringen.

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