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USA: CNN und Politico verklagen Regierung wegen Zugangs-Stopp zum Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump spricht am sechsten April 2026 im James-Brady-Presseraum des Weißen Hauses mit Reportern.
US-Präsident Donald Trump spricht am sechsten April 2026 im James-Brady-Presseraum des Weißen Hauses mit Reporterinnen und Reportern. Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Gavin Blackburn
Zuerst veröffentlicht am
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US-Präsident Donald Trump kündigte am Freitag an, bestimmte Medien aus dem Präsidentensitz zu verbannen, weil sie aus seiner Sicht "Fake News" verbreiten.

CNN, MS NOW und Politico wollen die Regierung von Donald Trump verklagen, nachdem ihnen der Zugang zum Weißen Haus verwehrt worden ist. Das teilten die Sender und das Magazin am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

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Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, er lasse die Medien aus dem Präsidentensitz ausschließen. Das sei eine Strafe dafür, dass sie nach seiner Darstellung "Fake News" verbreiten.

"Heute Morgen haben wir die Regierung darüber informiert, dass wir noch heute Klage einreichen, um unsere Rechte nach dem Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung zu schützen und das Prinzip zu verteidigen, dass nicht der Staat entscheidet, worüber die Presse berichtet oder was sie veröffentlicht", erklärten CNN, MS NOW und Politico gemeinsam.

Die Medienhäuser erklärten, das Weiße Haus habe ihren Journalisten die Akkreditierung "aberkannt, ohne jede Vorankündigung oder Verfahren", weil es "unsere Berichterstattung ablehnte".

"Bleibt das unwidersprochen, gefährdet es die Pressefreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf unabhängigen Journalismus ohne staatliche Einmischung", hieß es weiter.

Trump nannte keine Details zu den Gründen für das Verbot. Er sagte lediglich, Medien "sollten nicht ständig FIKTION und LÜGEN schreiben oder berichten, wenn sie über den Präsidenten der Vereinigten Staaten berichten".

Der achtzigjährige Republikaner pflegt seit Langem ein konfliktreiches Verhältnis zu den etablierten Medien. Am Freitag warnte er, weitere Redaktionen könnten ein ähnliches Schicksal erleben, ohne zu sagen, welche.

In seiner zweiten Amtszeit hat Trump den Kurs gegenüber kritischen Medien weiter verschärft. Seine republikanische Regierung bestraft einzelne Häuser vor Gericht und durch regulatorische Maßnahmen.

Trump geht zudem immer wieder persönlich auf einzelne Reporterinnen und Reporter los, direkt oder über soziale Netzwerke. Dabei wählt er oft drastische Worte, beschimpft sie in Pressebriefings oder in seiner jüngsten Rede beim Dinner der White House Correspondents’ Association.

Eigentlich sollte CNN am Montag den TV-Pool im Weißen Haus übernehmen. Bei dieser rotierenden Aufgabe filmt ein Sender stellvertretend für alle Fernsehstationen des Tages.

Aktualisierte Hinweise aus dem Weißen Haus, die am späten Sonntag verschickt wurden, führten jedoch nur noch ein Ersatzteam auf.

Weitere Quellen • AP, AFP

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