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TotalEnergies erhöht Aktienrückkäufe und Dividende bei Ölpreis um 100 Dollar

Archivaufnahme: Die Zentrale von TotalEnergies im Pariser Geschäftsviertel La Défense, aufgenommen am 22. September 2026.
ARCHIV: Konzernzentrale von TotalEnergies im Geschäftsviertel La Défense in Paris, 22. September 2026 -  Copyright  AP Photo/Teresa Suarez
Copyright AP Photo/Teresa Suarez
Von Quirino Mealha
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TotalEnergies plant im vierten Quartal Aktienrückkäufe über 2,5 Mrd. Dollar statt 1,5 Mrd. und hebt die Dividende bis 2030 um mehr als fünf Prozent. Grund sind hohe Ölpreise und Gewinne.

TotalEnergies, der französische Öl- und Gaskonzern, will seinen Anlegern mehr Geld zurückgeben.

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Bei der Vorstellung seiner Strategie in New York am Montag hat TotalEnergies mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat Aktienrückkäufe im Volumen von 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) für das letzte Quartal 2026 gebilligt hat. Für das erste Quartal 2027 sind Rückkäufe zwischen 2 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) und 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) vorgesehen.

Zum Vergleich: Für das dritte Quartal dieses Jahres sind Rückkäufe von 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) genehmigt.

Am Sonntag hat das Gremium außerdem eine neue Dividendenpolitik beschlossen. Die Dividende soll in den Geschäftsjahren 2026 bis 2030 jährlich um mehr als fünf Prozent steigen. TotalEnergies bestätigt zudem das Ziel, mindestens 40 Prozent des Cashflows an die Aktionäre auszuschütten.

Die höheren Rückkäufe plant TotalEnergies, weil das Unternehmen mit einem weiteren Rückgang seiner Verschuldungsquote rechnet. Diese Kennzahl zeigt an, wie stark der Konzern über Schulden finanziert ist. Bis Jahresende soll sie von 13,1 Prozent Ende Juni auf unter zehn Prozent sinken.

Bis zum Montagnachmittag lag die Aktie von TotalEnergies nach der Ankündigung rund zwei Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag.

Hohe Ölpreise stützen Ölkonzerne

Die Ausschüttungen fallen in eine Phase hoher Rohölpreise, die die Gewinne der großen Ölkonzerne nach oben treiben.

Die Sorte Brent kostete im zweiten Quartal im Durchschnitt 103,8 Dollar je Barrel. In diesem Zeitraum erzielte TotalEnergies einen bereinigten Nettogewinn von 6 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro).

Der Konzern bestätigt außerdem das Ziel, seine Energieproduktion aus Öl, Gas und Strom bis 2030 jährlich um vier Prozent zu steigern. Die Förderung von Öl und Gas soll zwischen 2025 und 2030 im Schnitt um mehr als drei Prozent pro Jahr zulegen.

Für 2030 erwartet TotalEnergies einen freien Cashflow, der bei unveränderten Energiepreisen rund zehn Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) über dem Wert von 2025 liegen soll. Das entspräche einem Plus von mehr als vier Dollar je Aktie, so das Unternehmen.

TotalEnergies erklärte, dass das Projektportfolio in Namibia, Nigeria, Libyen, Malaysia, Mosambik und Papua-Neuguinea zusammen mit den bestehenden Reserven es dem Konzern erlauben dürfte, die Öl- und Gasproduktion bis 2035 bei rund drei Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag zu halten.

Zudem setzt sich das Unternehmen das Ziel, die Öl- und Gasförderung im Zeitraum 2030 bis 2035 jährlich um zwei bis drei Prozent zu erhöhen. Grundlage sollen Exploration und bereits entdeckte Ressourcen sein.

Die Stromerzeugung soll pro Jahr um mehr als 20 Prozent wachsen und bis 2030 ein Niveau von 100 bis 120 Terawattstunden erreichen.

Die Sparte Integrated Power, in der das Geschäft mit erneuerbaren Energien und Strom gebündelt ist, soll beim freien Cashflow in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen und ab 2027 positiv werden. Strom dürfte bis 2035 einen Anteil von einem Viertel am Energiemix des Unternehmens ausmachen.

Zur Unterstützung dieser Wachstumspläne rechnet TotalEnergies von 2027 bis 2032 mit Nettoinvestitionen von 14 bis 17 Milliarden Dollar (12,3 bis 14,9 Milliarden Euro) pro Jahr. Zudem bekräftigt der Konzern das Ziel, die direkten und energiebezogenen Emissionen aus seinen Öl- und Gasaktivitäten bis 2030 im Vergleich zu 2015 zu halbieren.

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