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Antisemitische Nachrichten: Mediapart zeigt neue Chats von RN-Chef Bardella

Jordan Bardella im März 2026
Jordan Bardella im März 2026 -  Copyright  AP Photo
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Von Jean-Philippe Liabot
Zuerst veröffentlicht am
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Neue Enthüllungen zu Jordan Bardella: Mediapart veröffentlicht weitere Screenshots mit antisemitischen Nachrichten, die dem RN-Chef zugeschrieben werden, er weist die Urheberschaft zurück.

Mediapart veröffentlicht neue Erkenntnisse in der Affäre um antisemitische Nachrichten, die Jordan Bardella zugeschrieben werden.

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Das französische Investigativmedium veröffentlichte am Donnerstag Screenshots von Messenger-Unterhaltungen aus den Jahren 2013 und 2014. Die Echtheit sei durch eine Datenauswertung von Meta belegt, die ein Gerichtsvollzieher beglaubigt habe, wie Mitgründer Edwy Plenel auf Twitter erläuterte.

Die über mehrere Monate geführte Recherche stützt sich auf Dutzende schriftliche Gespräche und Interviews mit 18 Personen. Die Messenger-Austausche aus den Jahren 2013 und 2014 wurden Mediapart von zwei unabhängigen Quellen übermittelt, beide aus dem Umfeld Jordan Bardellas. Nach Angaben des Mediums stehen diese Quellen in keinerlei Beziehung zueinander.

Jordan Bardella, der von Beginn der Affäre an bestreitet, Verfasser dieser Nachrichten zu sein, hat nach der Veröffentlichung der ersten Recherche eine Verleumdungsklage gegen Mediapart eingereicht.

Der RN-Chef hat die Vorwürfe bislang zurückgewiesen und sie auf X als „grobe Fälschungen“ sowie als Versuch bezeichnet, den Präsidentschaftswahlkampf zu destabilisieren. Im Rassemblement National haben ihm mehrere Führungspersönlichkeiten öffentlich den Rücken gestärkt.

Auf der politischen Linken fielen die Reaktionen deutlich kritischer aus. Emmanuel Macron selbst nannte die Bardella zugeschriebenen Äußerungen am Mittwoch „äußerst schwerwiegend und inakzeptabel“ und forderte den RN auf, den Fall zu klären.

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