Vor dem Rathaus von Madrid haben sich Hunderte Demonstrierende versammelt. Sie machen mit Töpfen, Pfannen und klappernden Schlüsseln Lärm, um vor der wichtigen Parlamentsabstimmung am 2. Oktober auf die Wohnungskrise in Spanien aufmerksam zu machen.
Aufnahmen zeigen Menschen, die tanzen und Plakate mit Aufschriften wie „Geier raus“ hochhalten. Sie fordern die Abgeordneten auf, Maßnahmen zu unterstützen, die explodierende Mieten und Zwangsräumungen eindämmen sollen.
Viele junge Erwachsene kritisieren, dass sie bis in ihre Dreißiger bei den Eltern wohnen müssen. Sie nennen die Lage untragbar, weil sie weder eine eigene Familie gründen noch unabhängig leben können.
Wohnungsbesitzerinnen, Wohnungsbesitzer und Mieterinnen und Mieter betonen, dass kurzfristige Lösungen nicht reichen. Aus ihrer Sicht braucht es verlässliche, langfristige Sicherheit im eigenen Zuhause.