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Bar-Einsturz in Nordspanien: Boden und Decke brechen ein, zwölf Verletzte

Spanien: Boden und Decke stürzen in Bar ein, dritter Oktober 2026
Spanien: Boden und Decke stürzen in Bar ein. Am dritten Oktober 2026 -  Copyright  Guardia Civil de la Rioja
Copyright Guardia Civil de la Rioja
Von Jesús Maturana
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In San Vicente de la Sonsierra in La Rioja stürzte in der Nacht die Bar Tempranillo ein. Dabei verletzten sich mindestens zwölf Gäste, etwa 50 waren im Lokal. Sechs Verletzte kamen ins Hospital San Pedro in Logroño, unter den Trümmern liegt niemand.

Der Einsturz der Bar Tempranillo in San Vicente de la Sonsierra ereignete sich am frühen Samstagmorgen. Die Regierungsdelegation in La Rioja erhielt den Notruf um 5.25 Uhr. Das Lokal durfte nach Angaben der Guardia Civil bis 6.00 Uhr geöffnet bleiben. Zum Zeitpunkt des Einsturzes hielten sich 50 Personen darin auf.

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In einer ersten Meldung war von 25 bis 30 Menschen die Rede, die unter den Trümmern eingeschlossen waren und nicht herauskamen. Nach vorläufigen Angaben gab zunächst der Boden nach, anschließend stürzte die Decke ein.

Die Guardia Civil versorgte zwölf Menschen mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Ein Mann erlitt vermutlich einen Beinbruch und eine offene Wunde. Die übrigen Betroffenen hatten leichte Verletzungen.

Insgesamt wurden acht Verletzte in medizinische Einrichtungen gebracht. Sechs von ihnen kamen ins Universitätskrankenhaus San Pedro in Logroño, rund 35 Kilometer vom Ort entfernt. Zwei weitere brachte der Rettungsdienst ins Gesundheitszentrum von Haro, etwa elf Kilometer entfernt. Einen weiteren jungen Mann fuhr ein Freund in dasselbe Zentrum.

Einsatzkräfte prüfen Zustand des Gebäudes

Nach dem jüngsten Bericht der Regierungsdelegation waren neun Sanitäter im Einsatz, dazu vier Krankenwagen, ein Arzt und zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes. Außerdem rückten zehn Feuerwehrleute mit zwei Löschfahrzeugen, einem Geländewagen und drei Transportern aus. Vor Ort waren Streifen der Guardia Civil aus Badarán, Fuenmayor und Navarrete sowie eine gemeinsame Einheit aus San Asensio und Baños.

Ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes alarmierte die Suchhundestaffel mit einem Hund und bestätigte, dass sich niemand mehr unter den Trümmern befindet. Die Feuerwehr arbeitete am Abstützen des Lokals. Architekten und Bauingenieure begutachteten die Schäden an der Bar und am angrenzenden Wohnhaus.

In diesem Haus ist eine Wand eingestürzt. Zum Zeitpunkt des Unglücks war niemand in der Wohnung, dort wurde also niemand verletzt. Die befragten Quellen betonen, dass die Ursache des Einsturzes noch unklar ist.

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