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Musk folgt Trump: SpaceXAI erhält neuen Namen SpaceXSI

US-Präsident Donald Trump und Elon Musk
US-Präsident Donald Trump und Elon Musk -  Copyright  AP Photo
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Von Jonathan Benton
Zuerst veröffentlicht am
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Das Unternehmen heißt künftig SpaceXSI. Es ist bereits der dritte Name in diesem Jahr. Elon Musk folgt damit Donald Trumps Vorstoß, KI als „Superintelligenz“ zu vermarkten.

Elon Musk gibt seinem kombinierten KI- und Raumfahrtunternehmen SpaceXAI einen neuen Namen: SpaceXSI. Damit greift er eine Anordnung von US-Präsident Donald Trump auf, der in allen Regierungsdokumenten den Begriff zur Umbenennung von künstlicher Intelligenz in Superintelligenz vorschreibt.

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Musk hatte xAI erst vor rund 90 Tagen in SpaceXAI umbenannt, kurz nach dem Börsengang von SpaceX im Juni und der Übernahme des Unternehmens im Februar. Die Vereinbarung bewertete SpaceX mit einer Billion Dollar (892 Mrd. Euro) und xAI mit 250 Milliarden Dollar (223 Mrd. Euro).

Der aus Südafrika stammende Tech-Milliardär machte die Namensänderung gestern öffentlich. Er antwortete auf seiner Plattform X einem Nutzer, der gefragt hatte, ob es „irgendeine Chance auf eine Umbenennung in SpaceXSI“ gebe.

„Ja, wir werden das ändern“, schrieb Musk.

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Der Nutzer reagierte damit auf einen früheren Beitrag Musks, in dem dieser erklärt hatte: „Keine AI mehr. SI. Das ist besser.“ Später legte Musk nach und schrieb: „SpaceX ist ein Superintelligenz-Unternehmen.“

Auf den Webseiten und Social-Media-Auftritten des Unternehmens war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nichts angepasst. Ein Termin für die Umstellung ist nicht bekannt.

SpaceXAI betreibt derzeit den KI-Chatbot Grok, der in Musks Plattform X integriert ist und nach Unternehmensangaben rund 117 Millionen monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer hat.

Grok ist zudem breit in Abläufe der US-Regierung und des Militärs eingebunden, im Rahmen eines 200-Millionen-Dollar-Vertrags (178 Mio. Euro), der im Juli 2025 geschlossen wurde.

Die Umbenennung reiht sich ein in Trumps jüngste Entscheidung, weltweit etablierte Bezeichnungen seinem Weltbild anzupassen – etwa den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ oder den Ontariosee in „Lake America“ umzubenennen.

Dass Musk Trumps jüngstes Rebranding bereitwillig mitträgt, ist nicht ungewöhnlich. Auch Google und Apple haben auf ihren Kartenangeboten für US-Nutzende die Gewässer entsprechend umbenannt.

Trump hatte seine Vorliebe für „Superintelligenz“ statt „künstliche Intelligenz“ erstmals in einer Rede vor der UN-Vollversammlung erklärt. „‚Artificial‘ lässt es unecht wirken, dabei ist es in Wahrheit erstaunlich“, sagte er damals und behauptete, „Superintelligenz“ sei die treffendere Beschreibung.

Am selben Tag, an dem Trump die Anordnung unterzeichnete, lud er zu einem KI-Gipfel mit Sundar Pichai (Google), Dario Amodei (Anthropic), Mark Zuckerberg (Meta), Greg Brokman (OpenAI), Jensen Huang (Nvidia) und Musk.

Die sechs Tech-Führungspersönlichkeiten unterzeichneten eine „gemeinsame Selbstverpflichtung zu Verantwortung an der technologischen Grenze“. Sie skizziert einen groben Rahmen, nach dem die Unternehmen eigene Sicherheitsstandards entwickeln und selbst überwachen sollen. Rechtlich durchsetzbar ist das Papier nicht, Sanktionen gibt es keine.

Kritiker sehen darin einen gefährlichen Präzedenzfall. Die Zahl der Vorfälle, in denen KI-Systeme eigenmächtig und „außer Kontrolle“ handelten und etwa Webseiten der US- und der australischen Regierung attackierten, nimmt zu. Fachleute und Staats- und Regierungschefs fordern deshalb strengere Regeln und ein „Pacing the Frontier“ durch die führenden US-KI-Firmen.

Stattdessen erlaubt Trumps Vereinbarung den Konzernen, sich ohne nennenswerte Kontrolle und ohne Konsequenzen im Wesentlichen selbst zu regulieren.

Am Sonntag, dem vierten Oktober, kündigte Trump zudem die Gründung einer „Super Intelligence Force“ an. Sie soll die US-Bemühungen bündeln und sicherstellen, dass die Vereinigten Staaten im Wettlauf um KI die Führung behalten.

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