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Bahn statt Flieger - Portugal baut neue Hochgeschwindigkeitstrasse

Portugal startet Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke
Portugal: Arbeiten für Hochgeschwindigkeitsstrecke starten -  Copyright  AP Photo
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Von Diana Rosa Rodrigues
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Porto–Lissabon in 75 Minuten: Portugals neues Bahnprojekt soll die Reise Lissabon–Porto auf etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten verkürzen. Bis 2034 ist dann Lissabon-Madrid in 3 Stunden möglich.

In Portugal hat der Bau der einer neuen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke begonnen.

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Die neue Verbindung soll künftig eine Fahrt von rund einer Stunde und fünfzehn Minuten zwischen Lissabon und Porto ermöglichen. Nach Angaben der Regierung ist das Hochgeschwindigkeitsprojekt für die nationale Flughafenstrategie entscheidend. Es bindet das Neue Flughafenprojekt in Lissabon an und stärkt zugleich die Anbindung zwischen Spanien und Portugal.

Die neue Infrastruktur treibt zudem die Anbindung an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz voran und soll bis 2034 Fahrten von rund 3 Stunden zwischen Lissabon und Madrid ermöglichen.

„Die Hochgeschwindigkeitslinien gehören zusammen mit dem Neuen Flughafen von Lissabon zu den größten Bauvorhaben, die das Land in diesem Jahrhundert umsetzt“, heißt es in einer Mitteilung des Ministers für Infrastruktur und Wohnungswesen, Miguel Pinto Luz. Er betont einen „breiten nationalen Konsens“ über Investitionen in die Eisenbahn.

Wie die portugiesische Regierung mitteilt, liegt das Finanzvolumen allein für den ersten, 71 Kilometer langen Teilabschnitt Porto–Oiã bei rund zwei Milliarden Euro. Das Projekt erhält 875 Millionen Euro Finanzierung von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und 480 Millionen Euro aus dem Programm „Connecting Europe Facility 2“.

Die Regierung setzt das Projekt als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) um. Nach ihrer Einschätzung ist es „für das Ökosystem des öffentlichen Personentransports entscheidend“, da die Bahn als strukturbildender Faktor für das Land gilt.

Die Investition ist Teil der im Nationalen Eisenbahnplan festgelegten Vorhaben, den der Ministerrat beschlossen hat. Sie unterstützt zudem die Ziele der Europäischen Kommission, den Bahnverkehr mit Fahrgästen zu verdoppeln und folgt einer multimodalen, nachhaltigen Mobilitätsstrategie mit alternativen Verkehrsmitteln.

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