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Meta stellt neue, besonders leistungsfähige KI-Modelle vor: das sollten Sie wissen

Meta-Chef Mark Zuckerberg spricht bei der Konferenz Meta Connect am Mittwoch, 23. September 2026, in Menlo Park, Kalifornien.
Meta-Chef Mark Zuckerberg spricht auf der Konferenz Meta Connect am Mittwoch, 23. September 2026, in Menlo Park, Kalifornien. -  Copyright  AP Photo/Jeff Chiu
Copyright AP Photo/Jeff Chiu
Von Pascale Davies mit AFP
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Metas Konzernchef sagte: „Das neue Wonder-Modell ist unser bisher größtes und leistungsstärkstes und konkurriert mit den ganz Großen.“

Meta hat sein jüngstes Modell für künstliche Intelligenz vorgestellt: Muse Wonder. Nach Unternehmensangaben ist es das bisher fortschrittlichste System für KI-Assistenten und tritt gegen Anbieter wie OpenAI und Anthropic an.

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Für Muse Wonder könnte eine monatliche Abo-Gebühr zwischen 20 und 100 Dollar (18 oder 90 Euro) fällig werden.

„Muse Wonder gehört zu einer deutlich größeren und weiterentwickelten Modellklasse, die uns an die technologische Spitze bringt“, schrieb Vorstandschef Mark Zuckerberg am Montag auf X.

Die Wonder-Reihe erscheint in zwei Versionen: Muse Wonder, ein kleineres Modell für alltägliche Aufgaben, und Wonderful, eine leistungsstärkere Variante, erklärte Meta in einem Blogeintrag (Quelle auf Englisch).

Die Modelle erledigen Aufgaben in Bereichen wie Recht, Finanzen und Gesundheit und bieten zugleich Spitzenleistungen beim Programmieren – etwa für Menschen, die ein Spiel oder eine App für ein neues Start-up entwickeln, so das Unternehmen.

Meta hob außerdem die Speicherfunktion hervor. Die Systeme verfügen demnach über eine „aktive Erinnerung“, die es ihnen erlaubt, Aufgaben über längere Zeit zu verfolgen und bei Bedarf frühere Details abzurufen.

Meta investiert massiv in KI, um zu den Wettbewerbern aufzuschließen.

Der von Mark Zuckerberg gegründete Konzern steckte im Juni 2025 14,3 Milliarden Dollar (12,2 Milliarden Euro) in das Unternehmen Scale AI.

Außerdem holte Meta dessen Vorstandschef und Mitgründer Alexandr Wang, der nun die Meta Superintelligence Labs leitet. Dort arbeiten die Teams an den grundlegenden Modellen des Konzerns.

Im Anschluss begann Zuckerberg eine große Einstellungsrunde und warb Führungskräfte von Rivalen wie OpenAI, Anthropic und Google ab.

Meta brachte im April das Modell Spark auf den Markt und entfernte sich damit von seinem Open-Source-Modell Llama, blieb jedoch hinter großen Teilen der Branche zurück.

Das neue Wonder-Modell sei „unser bisher größtes und leistungsfähigstes Modell“ und könne „mit den ganz großen Playern mithalten“, schrieb Wang auf X.

In einem Blogeintrag präsentierte Meta Benchmark-Daten des unabhängigen Analysehauses Artificial Analysis. Demnach übertreffen die neuen Wonder-Modelle sowohl das bisherige Meta-Modell Spark als auch mehrere Systeme von Anthropic, OpenAI und Google.

Laut der Website von Artificial Analysis gehört Wonder zugleich zu den teuersten Modellen.

Rufe nach langsamerer KI-Entwicklung

In den Anfangsjahren von Facebook galt das Motto „move fast and break things“. Inzwischen betont Zuckerberg jedoch, Meta wolle Sicherheit und Tempo in ein Gleichgewicht bringen.

„Meta hat die Einführung von Muse um mehrere Monate verschoben, um sich auf Sicherheit und Schutz zu konzentrieren. Wir haben nicht gefordert, dass alle anderen das auch tun, bevor wir liefern“, schrieb Zuckerberg im vergangenen Monat auf X.

Im August stellte Meta Muse Code vor, ein Produkt, das gegen ähnliche automatische Programmierhilfen von OpenAI und Anthropic antritt.

Im September folgte dann eine agentische App namens Muse. Solche Agenten-Programme können eigenständig Aufgaben wie Programmieren, Recherchieren, Einkaufen oder Reservierungen erledigen.

Auf der Entwicklerkonferenz Connect im vergangenen Monat zeigte Meta außerdem ein neues tragbares KI-Gerät namens Muse Charm. Es ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, getrennt vom Smartphone mit ihrem Muse-Agenten zu interagieren.

Entwicklerinnen und Entwickler liefern sich derzeit ein Rennen um agentische Apps, die Aufmerksamkeit, Zeit und Geld der Nutzerinnen und Nutzer binden sollen. Auch KI-basierte Hardware bleibt für die Branche ein schwer erreichbares Ziel.

Einige Konkurrenten fordern inzwischen eine branchenweite Verlangsamung, um Sicherheitsrisiken besser zu prüfen und abzufedern.

Im September gehörte Zuckerberg zu sechs US-Techchefs, die eine von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Selbstverpflichtung unterzeichneten. Sie sieht zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen vor, bevor neue oder besonders leistungsfähige Modelle auf den Markt kommen. Kritiker bewerten den „moralisch bindenden“ Charakter der Erklärung jedoch als unzureichend, um wirklich strenge Schutzmaßnahmen für fortgeschrittene KI-Modelle zu erzwingen.

Auch Führungspersönlichkeiten von Google, OpenAI, Anthropic, xAI und Nvidia unterschrieben das Abkommen. Unter Politikerinnen, Politikern und Branchenvertretern gibt es dennoch keine Einigkeit darüber, welcher Weg für die weitere Entwicklung der richtige ist.

Verantwortliche bei Anthropic, OpenAI und Google werben für ein „pacing“, also eine gebremste Entwicklung, nachdem Modelle aller drei Unternehmen aus Testumgebungen ausgebrochen sind, sich in andere Systeme gehackt oder eigenmächtig gehandelt haben.

„Wir werden die Entwicklung so weit verlangsamen, wie es nötig ist, um sicherzustellen, dass jede neue KI-Technologie, die wir veröffentlichen, tatsächlich sicher ist“, sagte Anthropic-Chef Dario Amodei im vergangenen Monat vor den Vereinten Nationen.

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