Griechenland: Heftige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche haben Teile des zentralen Festlands und mehrere Inseln Griechenlands getroffen.
Während es in Deutschland spätsommerlich warm ist, sieht es in Griechenland ganz anders aus: Stürme und schwere Gewitter ziehen über das Land. Das Tiefdruckgebiet bringt starken Regen, Blitzschlag, stellenweise Hagel und stürmische Winde.
Besonders stark trifft es aktuell Zentral- und Südgriechenland, darunter die Region Euböa (Evia), die Halbinsel Peloponnes sowie beliebte Urlaubsinseln der Sporaden (wie Skiathos) und die Kykladen (darunter Mykonos, Santorin und Paros), wo heftige Sturmböen herrschen. Auf der Insel Euböa kam es zu Überflutungen und Erdrutschen im Straßennetz, nachdem innerhalb weniger Stunden mehr als 10 Zentimeter Regen pro Quadratmeter fielen.
Griechenland: Unwetteralarm Stufe Orange
Für Sonntag rechnen Meteorologen in vielen Regionen Griechenlands örtlich mit heftigen Regenfällen, Gewittern, möglichem Hagel und Sturm.
Der Nationale Wetterdienst hat eine "Orange“-Warnung ausgegeben.
Diese warnt vor heftigen Regenfällen und Gewitter, möglicherweise mit Hagel. Im zentralen und nördlichen Ägäischen Meer wehen zudem stürmische Nordostwinde mit einer Stärke von sieben bis acht Beaufort.
Die Generaldirektion für Zivilschutz ruft die Bürger erneut dazu auf, besonders vorsichtig zu sein und eigene Schutzmaßnahmen gegen die Gefahren der Unwetter zu treffen.
Die Generaldirektion des Ministeriums für Klimakrise und Zivilschutz hat außerdem alle zuständigen staatlichen Stellen sowie die Regionen und Gemeinden informiert. Sie sollen ihre Einsatzbereitschaft erhöhen, um die Folgen der erwarteten Unwetter schnell bewältigen zu können.